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Schulsanitäter der IGS gewinnen Wettbewerb

SPRINGE. Ob Kopfwunden verbinden, Unterkühlungen behandeln oder bewusstlose Patienten retten: Bei den Schulsanitätsdienstwettbewerben des DRK-Region Hannover zeigten die jungen Sanitäter von 24 Schulen aus der Stadt und Region ihr Können. Die IGS in Springe sicherten sich in der Kategorie „Anfänger“ den Sieg.

Die Schüler der Realschule Isernhagen versorgen eine Kopfwunde.

Die 220 Jugendlichen im Alter von elf bis 17 Jahren leisteten unter Beobachtung der Jury Erste Hilfe und zeigten dabei ihr Wissen. In Gruppen getrennt in zwei Schwierigkeitsgrade, den Anfängern und den Profis, geprüft. „Die Juroren an den 13 Stationen achten bei ihrer Bewertung besonders auf die Eigensicherung, das Absetzen des Notrufs, die richtigen Erste Hilfe-Maßnahmen und die Betreuung des Verletzten“, sagte Clemens Kühn vom Jugendrotkreuz.

Nach jeder Übung gaben die Jury-Mitglieder auch eine Rückmeldung an die Gruppen, was sie in Zukunft noch verbessern können.

Die Verletzungen an den Stationen waren von den Veranstaltern mit reichlich Kunstblut und Schminke so gestaltet worden, dass sich für die Sanitäter eine möglichst reale Situation darstellte. „In der Schule passiert zum Glück ja nie etwas Großes“, sagte Husni Zeaiter von der Johannes-Kepler-Realschule Hannover. „Es ist spannend, so lernt man viel mehr, da man es selbst in einer angespannten Situation austestet“, ergänzt sein Teamkollege Daniel Schulz.

Von den Ergebnissen war auch Moritz Fischer-Kumbruch, Vertreter der DRK-Ärzteschaft Region Hannover, begeistert: „Ich habe hier wirklich einige innovative Behandlungsmethoden gesehen, vor allem bei der Behandlung eines offenen Bruches am Arm. Auch die Gelassenheit der Jugendlichen in diesen stressigen Situationen hat mich sehr beeindruckt“, lobte Fischer-Kumbruch.

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