weather-image
17°

Schul-Budgets seit 20 Jahren nicht erhöht

SPRINGE. Die Kosten für Fotokopien, Wanderungen, die Gema, repräsentative Geschenke oder auch neue Bücherei-Bücher begleichen die Springer Schulen aus einem Budget, das seit knapp zwei Jahrzehnten nicht mehr erhöht worden ist.

Foto: Archiv/Helmbrecht
marita

Autor

Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite

„Inflationsbedingt bedeutet das eine Kürzung der Mittel von mindestens 40 Prozent“, rechnen die Bündnisgrünen vor. Sie fordern, den Betrag deutlich anzuheben.

Die Höhe des jeweiligen Budgets orientiert sich an der Zahl der unterrichteten Kinder. Die kleine Grundschule Gestorf kann in diesem Jahr über 7400 Euro verfügen, die IGS plant mit 81 400 Euro, das Otto-Hahn-Gymnasium mit 88 300 Euro. In der Vergangenheit sei immer mal wieder über eine Anhebung diskutiert worden, teilt die Verwaltung mit. Die Überlegungen seien aber „aus verschiedenen Gründen nicht umgesetzt worden“. Angesichts der klammen Stadtkasse und der vereinbarten Haushaltskonsolidierung „kann die Verwaltung keinen Vorschlag für eine Erhöhung machen“.

Die Grünen wagen dennoch einen erneuten Vorstoß. Sie haben das Thema auf die Tagesordnung des Schulausschusses gesetzt, der am 13. Juni tagt. Das Budget müsse jetzt spürbar steigen und künftig der Inflationsrate angepasst werden.mari

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare