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Schützenfest-Ausrichter: „Lassen uns das nicht vermiesen“

Nicht alles lief rund beim Volks- und Schützenfest. Die Ausrichter ziehen trotzdem eine positive Bilanz - und wehren sich gegen Kritiker.

Foto: Szabo
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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Wie misst man den Erfolg oder Misserfolg eines Volksfestes? Daran, dass die, die gekommen sind, Spaß hatten? Oder daran, dass offenbar immer weniger mitfeiern? Der Spielmannszug war dieses Jahr als Ausrichter angetreten, um genau diese Bürger zurückzugewinnen. Um das Volksfest wieder zum Fest fürs Volk zu machen.

„Unsere Bilanz ist einfach nur gut“, sagte Christa Heinzel als Vorsitzende des Ausrichters am Sonntagabend. „Wer mitgefeiert hat, ist begeistert.“ Dass die Teilnehmerzahl beim Festumzug deutlich zurückgegangen ist, führt sie auch auf die schwindende Zahl Ehrenamtlicher in vielen Vereinen zurück: „Sie sehen nicht mehr so wie früher die Notwendigkeit, sich öffentlich zu präsentieren.“ Auch zu den Feiern im Zelt kamen deutlich weniger externe Besucher als erhofft – für Heinzel bedauerlich: „Da hätten wir natürlich gerne noch mehr Leute erreicht.“ Dazu kamen etwa bei Facebook teils harsche Kritiken über das Volksfest. Das habe sie enttäuscht, sagt Heinzel: „Aber wir lassen uns das nicht vermiesen. Wer zuhause geblieben ist, kann ruhig meckern.“

Ein weiteres Ziel hat der Spielmannszug in jedem Fall erreicht: Nicht nur die fünf Ausrichtervereine des Festes arbeiten erstmals enger zusammen. Auch mehrere externe Vereine wie den FC Springe haben die Organisatoren in das Programm des Festes eingebunden – etwa beim Kindertag: „Das hat prima funktioniert“, freute sich Heinzel.

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