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Historischer Weg von Altenhagen zur Holzmühle darf ab Montag wieder befahren werden / Kosten: 110 000 Euro

Saupark-Straße: Sanierung beendet

Springe. Nach acht Wochen steht die Sanierung der öffentlichen Straße durch den Saupark kurz vor dem Abschluss. Die Arbeiten haben zwar länger gedauert als geplant, eine zwischenzeitlich angekündigte Vollsperrung bis Mitte Oktober ist allerdings nicht mehr erforderlich.

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Der Weg ist eine Abkürzung vom Forsthaus „Morgenruhe“ in Altenhagen zum Forsthaus „Jägerhaus“ beziehungsweise der Gaststätte „Holzmühle“ am Elmschen Bruch (bei Eldagsen). Vor Jahrzehnten war die Strecke wichtig und viel befahren – in Zeiten von Pferd und Wagen zählte jeder Kilometer.

Heute sind auf dem Weg nur noch Ausflügler unterwegs, die zum Beispiel zum Grillplatz in der Nähe der Wolfsbuche gelangen wollen. In Höhe der Sauparkmauer gibt es Tore, die tagsüber offen stehen, aber ab 17 Uhr von Hand geöffnet und geschlossen werden müssen. Aus heutiger Sicht wäre die Straße entbehrlich, nach verbrieftem Wegerecht muss sie jedoch erhalten bleiben.

Auto- und Radfahrer können die Strecke ab Montag, 14. September, wieder benutzen. Ein 800 Meter langes Teerstück ist saniert worden, in Höhe der Wolfsbuche wurde der Weg entsiegelt und durch eine „wassergebundene Decke“ ersetzt. Auch der Entwässerungsgraben wurde auf einer Länge von drei Kilometern erneuert. Gesamtkosten: 110 000 Euro.

Eigentlich sollten die Arbeiten Anfang September beendet sein. „Die neue Fahrbahn musste sich aber erst in Ruhe setzen“, erklärt Saupark-Sprecher Joachim Hansmann. Auftraggeber des Projekts sind die niedersächsischen Landesforsten.

Innerhalb des kommenden Monats muss die Strecke für eine Abschlussbehandlung noch einmal für einen Tag gesperrt werden. „Wann genau das ist, können wir vorab leider nicht sagen“, so Hansmann.

Warum sich die Landesforsten trotz der hohen Kosten für die Sanierung des kaum benutzten Weges entschieden haben: „Die wassergebundenen Wege sind ökologisch zuträglicher und in der Unterhaltung günstiger“, begründet Wegebau-Einsatzleiter Carsten Mönkemeyer die Entscheidung für den Schotterbelag. Der entnommene Asphalt wird umweltgerecht entsorgt oder an anderer Stelle wiederverwendet.

Die niedersächsischen Landesforsten sanieren innerhalb von zehn Jahren die alten Teerstraßen im Wald. Die Forststraßen sind mehr als 10 000 Kilometer lang.mari

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