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Behörde lässt gefährliche Zufahrten erneuern

Sanierung der B 217 für 8,5 Millionen Euro

Springe (ric). Die Landesbehörde für Straßenbau- und Verkehr saniert die drei Zu- und Abfahrten der Bundesstraße 217 im Bereich zwischen Völksen und Kernstadt Springe. Der Kostenrahmen liegt bei 8,5 Millionen Euro.


Im Sommer soll es losgehen: Auf viereinhalb Kilometern Länge werden die zum Teil viel zu kurzen Zufahrten auf die Bundesstraße erneuert – der Handlungsbedarf ist offensichtlich, immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen, weil sich Fahrer nicht problemlos in den Verkehr einfädeln können. „Wir werden insbesondere im Bereich Völksener Straße die Beschleunigungs- und verzögerungsspuren neu anlegen“, beschreibt Ute Weiner-Kohl, stellvertretende Leiterin der zuständigen Behörde mit Sitz in Hameln, das Projekt. Bei den anderen beiden Bereichen gebe es kaum Möglichkeiten, die Strecke zu verlängern oder umzulegen. In jedem Fall soll auch der poröse Fahrbahnbelag erneuert werden.

Für tausende Pendler hat die Maßnahme Folgen: Mehr als ein Jahr lang wird die B 217 beidseitig nur auf je einer Spur befahrbar sein, denn: Parallel zu der Zufahrten-Sanierung wird im gesamten Bereich eine Mittelschutzplanke aufgestellt. Mit dem Ende der Baumaßnahme wird erst im Herbst 2010 gerechnet.

„Zunächst waren zwei Phasen geplant, jetzt wird das Projekt als ganzes mit einem Volumen von 8,5 Millionen Euro ausgeschrieben“, sagt Weiner-Kohl.

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