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Einwohner sollten Wasser bevorraten

Rohrsanierung: In Altenhagen bleibt der Hahn trocken

Altenhagen I (ric). In Altenhagen I wird es für einen längeren Zeitraum Probleme mit der Frischwasserzufuhr geben. Grund sind umfangreiche Arbeiten im Hochbehälter.

Zwischen dem 7. und 20. Juni wird es in Altenhagen I Probleme mi

Am Montag, 7. Juni, beginnt eine Fachfirma damit, die Anlagen in der Verlängerung des Sandweges zu untersuchen. „Die Pumpen sind uralt – wir wollen einem Ausfall zuvor kommen“, sagt Helmut Steinwedel, Vorsteher des Wasserbeschaffungsverbands Mühlenbachtal. Dafür wird eine Notpumpe zum Einsatz kommen, außerdem soll der gesamte Rohrbereich erneuert werden, teilt Steinwedel mit. „Wir werden viel Geld in die Hand nehmen müssen“, sagt der Verbandsvorsteher und wirbt um Verständnis bei den betroffenen Bürgern: „Die Arbeiten sind wirklich von hoher Dringlichkeit.“ Wichtig sei, dass auch in Zukunft genug Druck auf den Leitungen liegen würde – schließlich arbeiten Durchlauferhitzer erst ab 2,5 bar richtig.

Bis Sonnabend, 20. Juni, werden die Reparaturen voraussichtlich andauern. In dieser Zeit – während zwischen 7 und 18 Uhr gearbeitet wird – kommt es zu Druckschwankungen in den Leitungen, möglich, dass zeitweise das Wasser auch komplett abgeschaltet werden muss.

Ganzes Dorf betroffen

Der Beschaffungsverband bittet die Bewohner des gesamten Stadtteils, rechtzeitig ausreichende Vorräte anzulegen. Betroffen sein können alle Haushalte in Altenhagen I. „Achten Sie bitte auch darauf, dass während der Unterbrechung der Wasserversorgung keine Verbraucher wie Waschmaschine oder Geschirrspüler eingeschaltet sind“, teilt Steinwedel mit. Ursprünglich sollten die Reparaturen schon zum 14. Juni fertig sein – „das werden wir bis dahin nicht schaffen“.

Der Wasserbeschaffungsverband Mühlenbachtal fördert und vertreibt seit 45 Jahren Trinkwasser für die Orte Hachmühlen, Brullsen und Altenhagen I. Das Einzugsgebiet erstreckt sich vom Katzberg bis zum Wasserwerk „Im Rahr“.

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