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Rock am Deister: Veranstalter sind sehr zufrieden

VÖLKSEN. Selbst die Bilanz rockt: Noch nie waren so viele Besucher bei einem „Rock am Deister“-Festival, nie war die Zahl unter der Endabrechnung schwärzer. „In diesem Jahr ist es verdammt gut gelaufen“, fasst Kassierer Mathias Molgedey zusammen. Auf einer internen Sitzung in dieser Woche hat der Vorstand beschlossen:

Da gibt es ordentlich was auf die Ohren: Die Macher von „Rock am Deister“ legen Wert darauf, ihr Festival familienfreundlich zu gestalten. Besucher aller Altersklassen sollen auf dem Platz entspannen können; dafür gibt es auch einen Strand- und einen
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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite

Bereits jetzt steht fest: Am 28. Juli 2018 wird in Völksen wieder berockt. Nach jedem Festival gönnen sich die fünf Vorstandsmitglieder eine mehrtägige Verschnaufpause. „Wenn alles gesackt ist, treffen wir uns zur Nachbesprechung“, erklärt Molgedey. Bis zu dieser Sitzung bleibt die Antwort auf die Frage offen, ob es ein nächstes Festival gibt. Die Voraussetzungen für „Rock am Deister 2018“ sind allerdings besser denn je. Nach schwierigen Anfangsjahren – die Veranstalter hatten mehrfach Pech mit dem Wetter und zahlten am Ende finanziell drauf – hat sich das Festival etabliert. Die Besucherzahl stieg zuletzt deutlich, und auch die Temperaturen stimmten. Ein wichtiges Indiz dafür, dass „Rock am Deister“ sowohl in der Szene als auch in Springe angekommen ist: Ein Drittel der Besucher orderte sich im Vorverkauf Tickets. Molgedey: „Eine positive Überraschung.“ Die Nachfrage sei vor allem in Völksen und der Kernstadt Springe hoch gewesen, „wir hatten aber auch etliche Anfragen aus Hannover, Braunschweig und Gifhorn“.

750 Musikbegeisterte feierten schließlich auf dem Festplatz in Völksen. Dass es beim siebten Festival ein eingespieltes Helferteam gab, hätten der Auf- und Abbau gezeigt: „Das hat exzellent geklappt.“ Der Zeitplan stimmte selbst am Konzerttag, sogar der Bühnenplan sei exakt eingehalten worden – was sowohl Bands als auch Besucher lobend erwähnten.

Nachgebessert werden soll im kommenden Jahr bei der Ausschilderung. Besucher, die mit der S-Bahn anreisten, hätten weitere Hinweise benötigt. Auch auf das vegetarische Essen, das nach dem 2016er Festival gewünscht und ins Programm genommen wurde, soll vor Ort besser beworben werden. Und dann sind da noch die Toilettenwagen, die gut ankommen („viel besser als Dixi-Klos“), aber bei der wachsenden Besucherzahl an ihre Grenzen geraten.

Zum „Rock am Deister“-Vorstand gehören Julian Baruth (Vorsitzender), Mark Schlichting (Stellvertreter), Mathias Molgedey (Kasse), Uli Baruth (Schriftliches) und Patrick Schiebusch (Kassen-Vertretung). Die Gruppe hat sich darauf verständigt, beim letzten Sonnabend im Juli als Festivaltag zu bleiben. In den Anfangsjahren war der Termin immer mal wieder verschoben worden. Mittlerweile sei klar, dass eine Überschneidung mit den Sommerferien egal sei. Wichtiger: Fußball-Großereignisse. Wobei die nächste Weltmeisterschaft Ende Juli bereits Geschichte ist. Ob es in den Wintermonaten wieder „Klubmusik“-Konzerte gibt, die auch zum Kennenlernen der ersten Bands oder Solomusiker dienen, steht noch nicht fest. „Wir verlieren das nicht aus dem Auge“, verspricht Molgedey. Der Verein müsse aber erst klären, ob er die zeitlichen Kapazitäten für die Extra-Veranstaltungen habe.mari

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