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Regionsgrüne wollen Barrierefreiheit am Bahnhof verbessern

SPRINGE. Mehr Synergien mit Nachbarkommunen nutzen, den Bau von sozialem Wohnraum stärker fördern – und Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr verbessern. Mit diesen Anregungen für Springe und für ihre Arbeit in Hannover endete ein Besuch der Regionsfraktion der Grünen bei Bürgermeister Christian Springfeld.

Ist manchmal kaputt: Der Fahrstuhl ist bislang für gehandicapte Menschen der einzige Zugang zu den Zügen. FOTO: MISCHER
Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

SPRINGE. Mehr Synergien mit anderen Nachbarkommunen nutzen, den Bau von sozialem Wohnraum stärker fördern – und Barrierefreiheit auch im öffentlichen Nahverkehr verbessern. Mit diesen Anregungen für Springe und für ihre eigene Arbeit in Hannover endete ein Besuch der Regionsfraktion der Grünen bei Bürgermeister Christian Springfeld.

Der Gedankenaustausch mit dem Bürgermeister sei anregend und spannend gewesen, bilanziert Nicole van der Made von den Regionsgrünen. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, alle Kommunen in der Region zu besuchen“, erläutert Fraktionsvorsitzende Brigitte Nieße zur Zielsetzung der Stippvisite am Deister. Hintergrund ist, dass die Grünen die Vernetzung zwischen Regions- und Stadtverwaltungen ausbauen und die Kommunikation zwischen den Städten untereinander fördern möchten.

Etwa beim Thema Personal: „In der Springer Stadtverwaltung ist es schwer, Stellen zu besetzen“, sagt Nieße. Weil Hannover Bewerber höher bezahle, wäre es für Bewerber attraktiver, einen Job in der Landeshauptstadt anzunehmen, statt in Springe. Deshalb können sich die Grünen vorstellen, dass Springe künftig höher dotierte Stellen mit Nachbarkommunen ausschreibt – etwa Wennigsen. In Fachbareichen, in denen sich das anbietet, könne durch eine Doppelstelle qualifizierteres Personal verpflichtet und mit besseren Perspektiven langfristig gebunden werden.

Neue Lösungsansätze erhoffen sich die Grünen auch in Sachen Barrierefreiheit des Bahnhofs: Dass der Fahrstuhl häufig ausfällt, hat sich bereits bis ins Regionshaus herumgesprochen. Dort hofft die Politik auf eine Lösung vor Ort.

Ratsmitglied Thomas Hüper-Maus setzt darauf, dass der geplante Park-And-Ride-Parkplatz am Bahnhof tatsächlich kommt. „Dann wird ohnehin gebaut ¨– und dan würde es sich anbieten, eine Rampe für Rollstühle mitzubauen“, sagt er.

In Neustadt am Rübenberge sei das bereits passiert – bei einer ähnlichen Gelegenheit, gibt Ute Lamla zu Protokoll.

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