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Mehrheit im Aufsichtsrat will für den Verbleib stimmen

Regiobus: Wiederaufbau wahrscheinlich

Eldagsen. Für Eldagsen geht es um alles oder nichts: Der Regiobus-Aufsichtsrat stimmt in seiner Sitzung am Mittwoch darüber ab, ob das Unternehmen Eldagsen treu bleibt – und kräftig in den Standort investiert – oder den Betriebshof am Loffenkamp aufgibt.

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VON MARITA SCHEFFLER

Eldagsen. Für Eldagsen geht es um alles oder nichts: Der Regiobus-Aufsichtsrat stimmt in seiner Sitzung am Mittwoch darüber ab, ob das Unternehmen Eldagsen treu bleibt – und kräftig in den Standort investiert – oder den Betriebshof am Loffenkamp aufgibt. Das Busdepot ist bei einem Großbrand am zweiten Weihnachtsfeiertag 2014 schwer beschädigt worden.

„Ich bete dafür, dass die Regiobus bleibt“, sagt Ortsbürgermeister Ralf Burmeister. Wenige Stunden vor der entscheidenden Sitzung deutet vieles darauf hin, dass seine Gebete erhört werden: Im Aufsichtsrat gibt es offenbar eine Mehrheit für Eldagsen. „Sie können bald eine gute Nachricht verkünden“, deutet ein Insider im Gespräch mit der NDZ an.

Eine Beraterfirma aus Hamburg hat eine Machbarkeitsstudie erstellt. Darin werden alle fünf Regiobus-Standorte im Umland untersucht. Die Ergebnisse sind noch nicht offiziell veröffentlicht worden, liegen aber den Aufsichtsratsmitgliedern vor. Demnach ergeben sich aus den Berechnungen drei Varianten. Erstens: der Aufbau beziehungsweise Neubau am Standort Eldagsen. Zweitens: ein Umzug in ein Gewerbegebiet in Gehrden. Drittens: der ersatzlose Verzicht auf die Standorte Eldagsen und Wunstorf.

Die Modelle zwei und drei bedeuten die Aufgabe des Standortes Eldagsen und wären aus Burmeisters Sicht ein herber Schlag für die Gehlenbachstadt. „Die Regiobus ist unser größter Arbeitgeber. Es geht um 160 Mitarbeiter, die vor Ort einkaufen und wohnen.“ Mache das Busunternehmen seine Hallen am Loffenkamp zu, „werden wir abgehängt“.

Es heißt, die Geschäftsführung der Regiobus habe sich vorab für Variante 3 ausgesprochen, weil sie auf lange Sicht am wirtschaftlichsten sei. Der Aufsichtsrat möchte dagegen nichts an der derzeitigen Verteilung der Betriebshöfe ändern und in den Standort Eldagsen investieren.

Der Aufsichtsrat besteht aus 15 Personen. Vertreten sind fünf Arbeitnehmer, drei Gesellschafter der Landkreise Nienburg, Schaumburg und Hannover sowie sieben Politiker der Regionsfraktionen.

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