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Regiobus: Jobs in Eldagsen nicht in Gefahr

Springe. Dem klaren Bekenntnis für den Standort Eldagsen schließt sich jetzt ein klares Bekenntnis der Regiobus für die 180 Mitarbeiter in Eldagsen an. „Es wird keine Entlassungen geben“, verspricht Sprecher Tolga Otkun.

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Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Wie berichtet, geht mit dem Ja zum Standort in Eldagsen die Erkenntnis einher, dass dort künftig weniger Busse gebraucht werden, weil eine neue Stadtbahnstrecke der Üstra nach Hemmingen gebaut wird. Der betroffene Bereich wurde bisher von der Regiobus in Eldagsen an den Nahverkehr angebunden.

Logisch: Wenn weniger Busse fahren, werden künftig auch weniger Busfahrer gebraucht. Und auch das Wartungspersonal kann reduziert werden. Dennoch: Es soll keine Entlassungen geben. Otkun kann aber nicht ausschließen, dass Mitarbeiter vom Standort Eldagsen künftig einem anderen Betriebshof zugeteilt werden. „Es gibt ja jetzt schon Mitarbeiter, die morgens mit dem Auto von Städten überall in der Region nach Eldagsen pendeln.“ Für sie könnte eine Versetzung an einen anderen Standort also sogar eine Verkürzung der Anfahrzeit bedeuten.

Auch könne auf den geringer werdenden Personalbedarf reagiert werden, indem Stellen von Angestellten, die in den nächsten Jahren in Rente gehen, nicht neu besetzt werden.

Von den Arbeitnehmervertretern im Aufsichtsrat der Regiobus wollte gestern niemand Stellung zu den Plänen nehmen. Offenbar wurde für Mitglieder des Gremiums eine strikte Schweigepflicht über das Zustandekommen der Entscheidung während der Versammlung am Mittwoch verhängt.

Daran hält sich auch Aufsichtsratsmitglied Detlev Herzig (SPD). Als Regionsabgeordneter begrüßt der Bennigser die Entscheidung grundsätzlich: „Das ist ein positives Signal.“ Durch den Beschluss werde nämlich deutlich, dass die Region auch strukturschwächere Gebiete und Standorte in ihrem Randbereich unterstütze. „In Eldagsen gibt es nicht allzu viele Arbeitsplätze, deshalb ist es wichtig, dass Regiobus bleibt.“

Ralf Burmeister (CDU), Ortsbürgermeister von Eldagsen, ist erleichtert über die Entscheidung. „Wir freuen uns riesig. Es ist gut, dass die Angestellten Planungssicherheit haben.“ Und räumt ein: „Wir hatten Angst, den Standort zu verlieren.“

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