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Sicherheitsdienst verstärkt Kontrollen am Busdepot in Eldagsen / Zwei Brände in neun Monaten

Regiobus in Angst und Sorge

Eldagsen. Nach dem erneuten Feuer auf dem Regiobus-Betriebshof in Eldagsen dreht ein Sicherheitsdienst auf dem Gelände Extra-Runden. „Wir sorgen uns um die Sicherheit unserer Mitarbeiter“, begründet Unternehmenssprecher Tolga Otkun.

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VON MARITA SCHEFFLEr

Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Sie prüft Zusammenhänge zu dem Großbrand im Dezember vorigen Jahres. Damals wurde ein Großteil der Gebäude am Loffenkamp zerstört, der Schaden lag bei zehn bis zwölf Millionen Euro. Die Hitze war in der Brandnacht so groß, dass die Ermittler später nicht ausreichend verwertbare Hinweise sichern konnten – ein technischer Defekt ist damit ebenso möglich wie Brandstiftung.

„Die Betroffenheit bei uns ist groß. Wir hoffen, dass die Polizei schnell Ermittlungsergebnisse erzielen wird und unterstützen die Behörden, wo wir können“, sagt Regiobus-Geschäftsführer Georg Martensen. „Wir nehmen die Lage ernst und werden unser Augenmerk darauf richten, unsere Beschäftigten und unser Material zu schützen.“ Die erste Konsequenz: Die Sicherheitsfirma, mit der das Unternehmen bereits seit Jahren zusammenarbeite, ist sowohl in Eldagsen als auch auf den anderen Bushöfen in der Region verstärkt unterwegs. Außerdem denkt die Regiobus darüber nach, auf dem Gelände mehrere Kameras anzubringen – in Absprache mit den Mitarbeitern, wie Sprecher Otkun betont. „Wir sind für alles offen, was der Sicherheit der Kollegen dient.“

Geschäftsführer Martensen ist erleichtert, dass bei dem erneuten Feuer kein Mensch zu Schaden gekommen ist. Zwei Mitarbeiter hatten in der Nacht von Sonntag auf Montag, um 0.55 Uhr, Flammen an zwei Rolltoren bemerkt und sofort zu Feuerlöschern gegriffen. Damit verhinderten sie Schlimmeres. Der entstandene Schaden liegt laut Polizei bei rund 2000 Euro.

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