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Fahrer mit Tempo 123 statt 70 unterwegs

Polizei zieht Raser aus dem Verkehr

Springe (ric). Das Springer Polizeikommissariat hat schwerpunktmäßig auf den Landes- und Bundesstraßen nach Rasern gefahndet. Das Ergebnis: Zahlreiche Personen fuhren deutlich zu schnell, ein Verkehrsteilnehmer stellte mit 123 Sachen in einer Tempo-70-Zone den traurigen Rekord auf.


Hauptkommissar Wolfgang Kurscheidt zeigte sich enttäuscht über das Verhalten einiger Autofahrer: „Obwohl gerade erst bei der Vorstellung der Verkehrsstatistik weitere Kontrollen angekündigt worden waren, haben offensichtlich viele Verkehrsteilnehmer diese Warnungen nicht ernst genommen“, sagt der Leiter Einsatz- und Streifendienst.

Auf Fahrer auf

der B 3 gestoppt

Die Polizei kontrollierte zwischen 7.50 Uhr und 12.30 Uhr an zwei Stellen: Auf der Landesstraße 461 in Richtung Eldagsen und auf der Bundesstraße 3 bei Pattensen in Richtung Hannover. Während an der erstem Kontrollstelle lediglich ein Verstoß festgestellt wurde – statt erlaubter 70 Stundenkilometer hatte der Laser 94 gemessen – mussten die Beamten an der B 3 elf Fahrer stoppen. Auch dort gilt Tempo 70. Vier Fahrer wurden mit jeweils 40 Euro verwarnt, sie fuhren zwischen 89 und 92 Stundenkilometer.

Bußgelder seit

Februar erhöht

Sieben Fahrer werden ihren Führerschein vermutlich abgeben müssen, fünf waren an der Kontrollstelle mit mehr als 100 Sachen unterwegs, einer sogar mit 123. Ihnen drohen zusätzlich zum einmonatigen Fahrverbot Geldbußen bis 160 Euro plus Gebühren und drei Punkte in Flensburg.

„Seit dem 1. Februar sind die Bußgelder in fast allen Bereichen angehoben“, warnt Hauptkommissar Kurscheidt und kündigt an: „Auch in Zukunft werden die Kontrollen fortgesetzt.“

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