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Ortsbürgermeister Carsten Marock will KSG-Wohnungen am Kalkwerk und an der IGS / Rat diskutiert nächste Woche

Politik segnet Wohnungen am Kalkwerk ab

Springe. Auf der Wiese am Kalkwerk, schräg gegenüber vom Lidl-Markt, könnte trotz der Einwände des Springer Ortsrates eine Flüchtlingsunterkunft entstehen. Darauf hat sich der nicht-öffentlich tagende Verwaltungsausschuss verständigt.

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Springe. Auf der Wiese am Kalkwerk, schräg gegenüber vom Lidl-Markt, könnte trotz der Einwände des Springer Ortsrates eine Flüchtlingsunterkunft entstehen. Darauf hat sich der nicht-öffentlich tagende Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am Donnerstagabend verständigt.

Das Thema kommt bei der Ratssitzung am 17. März noch einmal auf den Tisch; als „Bauleitplanänderungsverfahren“. Der Ortsrat hatte vor allem wegen des Zuglärms Bedenken gehabt: Das Grundstück grenzt direkt an die Bahnschienen. Nur ein Gutachter könne sagen, ob die Geräusche tatsächlich ein Ausschlusskriterium sind, hielt der städtische Baudirektor Reinhard Schade mehrfach dagegen und plädierte für eine Überprüfung.

Damit gibt es jetzt zwei Areale in der Kernstadt, auf denen ein oder mehrere Wohnhäuser für Flüchtlinge entstehen können. Neben der Fläche an den Bahnschienen ist auch das Feld an der Leipziger Straße (zwischen IGS und den Kleingärten an der Jägerallee) nach längerer Diskussion als grundsätzlich geeignet eingestuft worden. Diese Vorentscheidung heißt aber noch lange nicht, dass tatsächlich gebaut wird.

Ortsbürgermeister Carsten Marock wünscht sich auf beiden Flächen KSG-Gebäude, in die Flüchtlinge und sozial schwache Familien einziehen. Langfristig sollten die Häuser dem normalen Wohnungsmarkt zugeführt werden, denn: „Die Flüchtlinge können schließlich nicht ewig bleiben“, so der Sozialdemokrat.mari

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