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Politik schiebt den Feuerwehrhaus-Bau in Altenhagen I an

ALTENHAGEN I. Ortsbrandmeister Jörg Wolf sehnt den Tag entgegen: Der Umzug vom alten ins neue Feuerwehrhaus – für die Altenhagener Kameraden wäre es ein Schritt „wie aus dem Indianerzelt in den Bungalow“, sagt Wolf. Die Politik hat nun den ersten Schritt auf dem Weg zum geplanten Neubau gemacht.

Foto: Ackermann
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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Der Planungsausschuss des Rates stimmte in seiner Sitzung am Dienstagabend der Aufstellung des Bebauungsplanes zu. Demnach soll das neue Feuerwehrhaus direkt gegenüber des alten Gebäudes entstehen: auf einem Feld direkt neben dem Regenrückhaltebecken. Parallel zum Bebauungsplan muss auch der Flächennutzungsplan geändert werden, der das Grundstück bislang als landwirtschaftliche Fläche ausweist. Stimmt am 1. März auch der Verwaltungsausschuss zu, kann die Stadt die notwendigen Änderungen ausarbeiten.

Schon jetzt machen sich Verwaltung und Feuerwehr Gedanken über die Gestaltung des neuen Gerätehauses. Es sei aber noch zu früh, um über Details zu sprechen, betont Wolf: „Wir arbeiten mit unseren Vorstellungen aufeinander zu.“ Mitsamt allen Kosten hat die Stadt 940 000 Euro für das Gerätehaus eingeplant. Bis das steht, vergeht allerdings noch einige Zeit: Geplant wird zwar dieses Jahr, gebaut werden (Kosten: 800 000 Euro) soll allerdings erst im Jahr 2020. Wichtig sei ihm, betont Wolf, das bei den Planungen und beim Bau die vom Gesetz und der Feuerwehrunfallkasse vorgegebenen Mindeststandards eingehalten werden. Die bisherige Unterkunft der Feuerwehr am Dorfgemeinschaftshaus hatte Stadtbrandmeister Herbert Tschöpe zu Jahresbeginn als „Garage“ bezeichnet.

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