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Planspiel Börse: Die drei Zweiten

SPRINGE. Mit Aktien handeln und auf dem Finanzmarkt mitmischen: Mit diesem Ziel treten europaweit jährlich zahlreiche junge Teams gegeneinander an. In diesem Jahr kommen die Zweitbesten vom Deister.

Zufriedene Sparkassen-Mitarbeiter und Preisträger des Planspiel Börse: Vanessa Dittich-Heilmann, Peer Bastian Duensing, Silvia Asche, Adrian Schmidt, Michael Lühmann, Gabriele Bartholomäus, Benedikt Zimmer und Karsten Brummermann (von links). foto: A
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Juliet Ackermann Volontärin zur Autorenseite

Die Zweitplatzierten des Planspiels Börse im Geschäftsgebiet der Sparkasse Hannover besuchen das Otto-Hahn-Gymnasium: Peer Bastian Duensing, Adrian Schmidt und Benedikt Zimmer gelang es, sich als Team „Börsencrash“ von den über 500 schulischen Mitstreitern abzusetzen. Sie belegten hinter einem Team der Justus-von-Liebig-Schule aus Hannover den zweiten Platz.

Ziel der Aktion war es, innerhalb von elf Wochen das fiktive Startkapital von 50000 Euro unter realen Bedingungen möglichst stark zu erweitern – durch den Kauf und Verkauf von Aktien. Zu tagesaktuellen Börsenkursen abgerechnet wurde das Sparkassen-Spiel am 13. Dezember.

Den Preisträgern aus Springe gelang eine Depotgesamtwertung von 56088,66 Euro. Als Anerkennung bekamen die Zwölftklässler von Vertriebsdirektor Karsten Brummermann in der Sparkassenfiliale am Oberntor einen Scheck in Höhe von 350 Euro.

„Beim Team Börsencrash ist der Name Programm“, kommentierte Brummermann die Ehrung. Und warf die Frage in die Runde: „Wie macht man das?“ Adrian Schmidt stellte klar: „Wir haben von Anfang an Aktien gekauft und nicht schnell wieder verkauft“. Bei ihren Geldanlagen hätten sie sich auf Unternehmen wie Apple, Amazon und Alphabet fokussiert. „Wir haben in den Informationssektor investiert“, erklärt Peer Bastian Duensing.

Benedikt Zimmer: „Vor der Übernahme von Air Berlin haben wir auch in die Lufthansa investiert. Im Weihnachtsgeschäft setzten wir auf die Deutsche Post“. Hilfreich sei eine Börsennews-App gewesen, mit der tägliche Entwicklungen auf dem Börsenmarkt nachvollzogen werden konnten.

Auf Brummermanns Frage: „Hättest du das mit deinem eigenen Geld auch so gemacht?“, antwortete Adrian Schmidt zurückhaltend: „Bei manchen Investitionen wäre ich vorsichtiger.“

Einen zweiten Scheck von 350 Euro nahm fürs Otto-Hahn-Gymnasium Gabriele Bartholomäus entgegen. Die Politik-Lehrerin sagt: „Wir unterstützen das Engagement der Schüler beim Planspiel Börse“. Im Fall der drei jungen Männer sei jedoch keine Hilfestellung nötig gewesen.

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