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Schulsozialarbeit und Jugendpflege arbeiten unterm Dach der Gerhart-Hauptmann-Schule zusammen

Pädagogisches Konzept trägt erste Früchte

Springe (jemi). Die Springer Jugendpflege und die Schulsozialarbeit arbeiten seit Kurzem eng zusammen. Das liegt vor allem an der räumlichen Nähe. Beide Einrichtungen sind unter demselben Dach angesiedelt: der Gerhart-Hauptmann-Schule. Das soll in Zukunft mehr Angebote für Jugendliche schaffen.


„Die Kooperation zwischen Jugendpflege und Schulsozialarbeit ist absolut beispielhaft und wir befinden uns hier in Springe in einer Vorreiterrolle in der Region Hannover“, sagt die zuständige Fachbereichsleiterin Dagmar Wiese-Cordes. Die neu geschaffene Zusammenarbeit sei wichtig, um Jugendlichen mehr Gestaltungsmöglichkeiten zu bieten, aber auch um die neuen Räume der Jugendpflege besser auszunutzen. Es wäre sinnlos, wenn die Teile des Gebäudes nur einige Stunden am Tag genutzt würden, so Wiese-Cordes. Durch das Konzept könnten Synergieeffekte besser genutzt werden.

Während vormittags die Schüler die Räume belegen, ist die Jugendpflege am Nachmittag dran. Leif Troschke, der als Diplom-Sozialpädagoge für die Jugendpflege arbeitet, berichtet, dass die neuen Räume in der Gerhart-Haupmann-Schule bereits ganz gut genutzt werden, obwohl die Lage nicht ganz optimal sei. „Die Rote Schule damals war einfach etwas zentraler“, so Troschke. Allerdings habe die jetzige Situation den Vorteil, dass die Zusammenarbeit der Schulsozialarbeit mit Stefan Teuber und der Jugendpflege sehr gut und vor allem schnell angelaufen sei. „Wir verfolgen die gleichen Ziele und ziehen an einem Strang“, so Troschke. Es sei bei solch einem Konzept immer besser, auf breiten Füßen zu stehen. Nachdem der Bau des Grillplatzes geklappt habe, strebt Troschke nun noch die Umsetzung einer Kletterwand an. Auch eine Fahrradwerkstatt soll realisiert werden. Von den Projekten profitieren würden sowohl Schüler als auch Jugendliche, die nachmittags die Einrichtung aufsuchen.

Wie weit alle Planungen in Zukunft umgesetzt werden können, muss sich noch zeigen. Die Jugendpflege ist nach wie vor personell dünn besetzt. Klaus Strecker fehlt weiter und der Vertrag von Leif Troschke wurde bis September verlängert. „ Es fehlt Kapazität“, so der Jugendpfleger.

Die Jugendpflege ist wieder online: www.kleinstadtdschungel.de

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