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Pächter für das Schützenhaus Eldagsen gesucht

ELDAGSEN. Der nächste Pächterwechsel im Eldagser Schützenhaus steht bevor: Heino Teppe wird die Gaststätte zum 1. Januar verlassen. Bereits jetzt sucht der Schützenrat nach einem Nachfolger.

Der Schützenrat sucht für die Vereinsgaststätte einen Nachfolger. FOTO: HELMBRECHT
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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

Als Teppe vor drei Jahren das Lokal übernahm, habe er bereits angekündigt, die Bewirtschaftung nur bis 2019 zu übernehmen, sagt Mirko Treichel, Chef des Jägercorps und des Schützenrats. Der Grund: Teppe erreiche sein Rentenalter. „Er ist ein Schützenurgestein – natürlich ist das sehr schade, aber wir müssen das akzeptieren und wir wussten, dass es nur auf Zeit war.“

Das Lokal ist die Vereinsgaststätte der Schießsportvereine in Eldagsen. Genutzt wird das Haus vom Eldagser Jägercorps mit den Jägerjüngschützen, der Schützengilde, dem Damen-Schießclub sowie der Schießsportgemeinschaft. „Das heißt also, dass ein neuer Pächter sechs Tage die Woche präsent sein sollte.“

„Ein Selbstläufer“ sei die Suche nach einem Nachfolger nicht, betont Treichel. Und: Im Vergleich zu Völksen oder Bennigsen sei die Gastronomie in Eldagsen bereits gut aufgestellt. „Dafür muss ein neuer Pächter bei uns nicht um Kunden werben – der Kundenstamm ist ja bereits da. Und das Schützenwesen in Eldagsen ist groß.“ Gleichzeitig sei die Bewirtschaftung auch zeitaufwendig. Schließlich treten die Schützen bis nachts an die Scheiben. Ein Nachteil müsse das aber gar nicht sein. „Genau das will ein Gastwirt. Und wer Gastronom ist, kennt die Arbeitszeiten und kann sich darauf einstellen“, ist Treichel optimistisch.

An den Tagen des Königsschießens – und mit einem guten Konzept – könne man gut verdienen. Auch wenn nur wenige Eldagser, die nicht im Schießsport aktiv sind, die Gaststätte besuchen. „Ich kann nur für das Jägercorps sprechen. Donnerstags ist die Hütte voll.“

Zudem will der Schützenrat die Gaststätte für Geburtstage oder andere Feiern den Eldagsern auch in Zukunft zur Verfügung stellen, betont Treichel. Zwar gingen die Termine der Vereine vor, während der freien Zeit könnte der Wirt die Gaststätte durchaus an Eldagser vermieten und die Terminplanung regeln.

„Bis jetzt haben wir versucht, über unsere internen Kanäle einen Nachfolger zu finden – bis jetzt hat sich aber noch keiner gemeldet“, berichtet der Jägercorps-Chef. In den kommenden Monaten soll die Anzeige öffentlich verbreitet werden. „Wir hoffen natürlich, dass wir am Ende eine Auswahl an Interessierten haben.“ Die Vorgängerin von Teppe hatte die Pacht der Vereinsgaststätte für mehr als drei Jahre übernommen. „Es ist kein Vollzeitjob.“ Dennoch, ist sich Treichel sicher, seien die Voraussetzungen gut, einen Nachfolger für 2019 zu finden.

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