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Osttangente: keine schnell Lösung in Sicht

SPRINGE. Vor den Feiertagen – nach den Feiertagen. Und ums lange Silvester-Wochenende herum: An der Osttangente sind momentan nicht nur die Parklücken knapp, sondern auch die Autoschlangen lang. Ändern wird sich an der Parksituation zu Stoßzeiten und an der Verkehrsregelung an Springes Einkaufs-Hot-Spot so schnell nichts.

Volles Haus: An der Osttangente soll sich etwas ändern – die Frage ist nur: wann? FOTO: MISCHER
Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Ein angekündigtes Treffen zwischen Stadt, Grundstückseigentümern und Mietern fand bislang nicht statt.

Bürgermeister Christian Springfeld (FDP): „Kommuniziert wurde bislang stets schriftlich“ – und zwar auch über das geplante Einzelhandelskonzept. Der Bürgermeister kündigte aber an, langfristig auf alle Beteiligte zugehen zu wollen. Er setzt dabei besonders auf Jörg Klostermann, der ab kommender Woche neuer Bau-Chef im Rathaus wird. „Wenn er da ist, werden wir sicherlich das Gespräch suchen“, sagt der Bürgermeister. Immerhin müsse an der Osttangente ohnehin ein neuer Bebauungsplan beschlossen werden – „dann müssen wir miteinander reden“.

Die heimische Polizei betont seit Jahren, dass es in dem Bereich immer wieder zu Parkrempeleien kommt, häufig sogar mit Fahrerflucht. Stressig wird es aber auch ohne Unfall, denn nicht nur die Parkplatzsuche wird rund um die Feiertage zum Problem. Denn Autofahrer müssen ja erst mal zu den Läden gelangen – und wenn alle Zufahrten verstopft sind, ist das schwierig.

Dass es gerade zu den Feiertagen Probleme gibt, räumt auch Josef Wild, Pressesprecher der Meag Munich Ergo Asset Management ein: „Die Verkehrssituation ist aufgrund der zentralen Lage und dem attraktiven Angebot gerade zu den Festtagen nicht ganz einfach.“ Dem Unternehmen aus München gehört der Großteil der Flächen an der Osttangente. Laut Wild gebe es „bereits positive Signale“, aber „noch keine konkreten Ergebnisse“.

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