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Naturfreunde Springe feiern zum fünften Mal bei Bier, Brezen und Leberkäse / Mehr als 900 Gäste

Oktoberfest im Deister: „Stimmung wie beim Original“

Springe (cnb). Während der Rest der Republik in Erinnerungen schwelgend den Tag der Deutschen Einheit feierte, ging es an der Deisterhütte zünftig zu – königliches Bier, Brezen, Leberkäse und eine tolle Stimmung. Das fünfte Mal in Folge hatten die Naturfreunde Springe zum wohl bekanntesten Fest Deutschlands, dem Oktoberfest, eingeladen.

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Vorsitzender Werner Sohns zeigte sich mit dem Verlauf der „Springer Wies’n“ sehr zufrieden: „Über 900 Gäste und eine Stimmung wie beim Original, was wollten wir mehr? Im letzten Jahr sind wir dem Ansturm nur mit Ach und Krach Herr geworden, über 1200 Gäste – da gab es Engpässe bei Bier und warmen Speisen, diesmal waren wir noch besser vorbereitet, und alles lief bestens.“

Die Idee, in Springe ein bayerisches Fest zu veranstalten, sei anlässlich eines 40. Geburtstags geboren worden, so Sohns. Mitten im Frühling planten die Naturfreunde ein zünftiges Fest in Blau-Weiß – dem norddeutschen Naturell angepasst mit Fischbrötchen und -Frikadelle und vor allen Dingen nur auf einen Tag im Oktober beschränkt. „Die Werbung für unser Fest brauchen wir jedenfalls nicht zu verändern,“ berichtet Sohns schmunzelnd. „Der 3. Oktober ist immer ein arbeitsfreier Tag.“

Einziger Wermutstropfen: Die „feschen Madln und Buam“ waren auch in diesem Jahr nur handverlesen vertreten. Sohns: „Wir haben darüber nachgedacht, T-Shirts mit Dirndl-Aufdruck für die Damen zu besorgen.“ Doch das Preis-Leistungsverhältnis habe einfach nicht gestimmt. So waren die rund 50 freiwilligen Helfer, allesamt Mitglieder der Naturfreunde, am markanten Hut und dem blauen T-Shirt zu erkennen.

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