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OHG-Bunker: Rat gibt Geld für Containerlösung frei

SPRINGE. Zum Auszug hat die Stadt die vielen Mäuse nicht bewegen können - doch jetzt kann sie ihnen das Dach über dem Kopf wegreißen: Der Rat am Donnerstagabend 1,65 Millionen Euro freigegeben, um den schädlingsgeplagten OHG-Bunker abzureißen und an seiner Stelle acht Unterrichtsräume in Containerbauweise zu errichten.

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Hatte das Thema kurz nach dem Jahreswechsel noch für Aufregung gesorgt, ging die Sache am Donnerstagabend geräuschlos über die Bühne: Einstimmig sprachen sich die Ratsmitglieder dafür aus, den im Januar verhängten Sperrvermerk wieder aufzuheben.

Eingerichtet hatte die Politik diese Sperre zunächst, weil aus ihrer Sicht noch zahlreiche Unklarheiten bestanden: Zu kurzfristig sei der Wunsch nach der großen Geldsumme gekommen, hieß es damals. Und überhaupt sei zu klären, wie viele Räume das OHG  benötige, wenn es den Bunker nicht mehr gäbe - vor allem vor dem Hintergrund der Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren.

Die Stadt rechnete noch einmal nach, sprach sich mit der Schule ab - und bestätigte ihre eigenen Angaben aus dem Januar: Zwölf Räume fehlen akut im OHG. Acht davon sollen in den neuen Containern untergebracht werden, vier im Hauptgebäude.

Im Rathaus hatte man die Politik schriftlich gedrängt, nun endlich zu handeln: Die Raumsituation im OHg sei angespannt - und es gebe noch viel zu tun auf dem Weg zum Containerbau: Abrissarbeiten, Prüfungen zur Tragfähigkeit des Untergrunds, Containerbestellungen. Bis Anfang August das neue Schuljahr beginnt, sollen die neuen Räume stehen.

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