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Polizei beendet Woche voller Schwerpunktkontrollen / 32 Temposünder müssen Strafe zahlen

Nicht angeschnallt – oder zu schnell unterwegs

Springe (ric). Die Springer Polizei macht mobil gegen Verkehrssünder: Von Montag bis gestern kontrollierten Beamte mehr als 400 Kraftfahrzeugführer und 90 Radfahrer im Stadtgebiet und dem Rest des Zuständigkeitsbereiches – mit vergleichsweise positiven Ergebnissen.

Glück gehabt: Dieser BMW-Fahrer kommt mit einer mündlichen Verwa

„Erfreulich, dass sich der Großteil der Fahrer verkehrsgerecht verhalten hat“, bilanzierte gestern Lutz Fricke, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes. Insbesondere der technische Zustand der Wagen lies nur selten zu wünschen übrig: Bis gestern Nachmittag gab es sechsmal etwas zu beanstanden, teilte der Hauptkommissar mit.

Ziel war es auch, verstärkt Präsenz auf den Straßen zu zeigen – gerade im beginnenden Herbst unterschätzen Fahrer oft nasse Bahnen und rutschiges Laub. Oft funktioniert auch die Beleuchtung nicht oder ist falsch eingestellt. 32 Temposünder gingen den Beamten ins Netz, 20 von ihnen müssen ein Verwarngeld zahlen, das zwischen 10 und 35 Euro liegt. Ein Dutzend Fahrer muss mit härteren Sanktionen und einer Anzeige rechnen. Ein Fahrer aus dem Ausland musste nach einem Tempoverstoß eine sogenannte Sicherheitsleistung in Höhe von 90 Euro hinterlegen. Vergleichsweise oft waren die Leute am Steuer nicht angeschnallt (25 Verstöße) oder nutzen gesetzeswidrig ihr Mobiltelefon (16 Fälle). Vier Fahrer wurden erwischt, als sie eine rote Ampel missachteten, viermal verletzten Autofahrer die Vorfahrt eines anderen. Einmal wurde ein gefährliches Überholmanöver zur Anzeige gebracht. Ein Autofahrer war nicht in Besitz eines gültigen Führerscheins. Kontrolliert wurde auch auf Alkohol- oder Drogenmissbrauch: In zwei Fällen ordneten die Polizisten deswegen eine Blutentnahme an.

Doppelte Kontrolle

Gestern überwachten die Beamten, unterstützt von Kollegen der Inspektion Garbsen, den Verkehr entlang der Landesstraße 402 beim Redenhof in Bennigsen, parallel dazu standen sie ein paar Kilometer weiter bei Hüpede.

Zum Abschluss ging‘s gestern Abend dann noch einmal in die Kernstadt: An der Hamelner Straße und der Industriestraße überprüften die Einsatzkräfte, ob Drogen oder Alkohol im Spiel waren. Nicht jeder kleinere Verstoß wurde gleich zur Anzeige gebracht: In einzelnen Fällen wurden Autofahrer nur mündlich verwarnt.

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