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Runder Tisch will sich Aktionen überlegen / Probleme mit Bäumen, Leerständen und Mülleimern angesprochen

Neues Projekt soll den Marktplatz voranbringen

Springe (zett). Es soll etwas passieren am Marktplatz – darum hatte Stadtmanagerin Anike Fritz zu einem Runden Tisch eingeladen. Gekommen waren 15 Immobilienbesitzer und Einzelhändler sowie Bürgermeister Jörg-Roger Hische, Baudezernent Hermann Aden und Ortsbürgermeister Jürgen Trotte.

Nur ein bisschen Dreck: Auch über die fehlende Bepflanzung der B

Eines der Ziele, auf das sich die Gruppe verständigte, ist die Umsetzung eines von Stadt und Anliegern gemeinsam getragenes Projekts, um den Marktplatz aufzuwerten, so Fritz: „Das können ein neues Beleuchtungskonzept sein, eine einheitliche Bepflanzung oder Spielgeräte.“

Andere Städte als Vorbilder

In Sachen Beleuchtung sei etwa vorstellbar, dass die umliegenden Häuser in einer bestimmten Farbe und Intensität angestrahlt würden, so die Stadtmanagerin. Bei dem Treffen kam auch Kritik an der aktuellen Marktplatz-Beleuchtung auf: Die sei so intensiv, dass einige Betroffene kritisiert hätten, dass es in ihren Häusern „nie dunkel“ würde, so Fritz zur NDZ.

Ideen gibt es also viele, orientieren will sich der Runde Tisch auch an Vorbildern aus anderen Städten. So gehe der Blick etwa ins lippische Bad Salzuflen, verriet Fritz. Dort wird aktuell ein „Masterplan Innenstadt“ umgesetzt.

Aber auch einige konkret bestehende Probleme sprach die Runde an: So beschwerten sich die Anlieger über die Umrandungen der Bäume am Marktplatz. Deren Begrenzungsmauern seien so niedrig, dass Hunde, Fußgänger oder an Markttagen auch Autofahrer eine mögliche Bepflanzung zerstören würden: Deshalb sei darin „nur ein bisschen Dreck“ habe eine Anliegerin kritisiert, so Fritz.

Thema waren auch die Geschäfts-Leerstände rund um den Marktplatz. Sie habe noch einmal deutlich gemacht, dass „wir als Stadt nichts vorschreiben können in Sachen Miethöhe oder Nutzung“, betonte Fritz. Die Besitzer der leerstehenden Immobilen hätten an dem Treffen nicht teilgenommen; aber im Gegensatz zu einigen anderen nicht erschienenen Eingeladenen immerhin vorher abgesagt, so Fritz.

Auch die insbesondere an den Wochenenden vollen Mülleimer auf dem Markt seien zur Sprache gekommen, sagt die Stadtmanagerin. Sie verwies darauf, dass der Müll seit etwa einem Monat immerhin noch am Freitag Nachmittag nach Ende des Wochenmarktes abgeholt würde. Trotzdem gebe es „vielleicht einfach zu wenig Mülleimer“, so Fritz.

Noch vor den Sommerferien wollen die Beteiligten noch einmal zusammenkommen; geplant ist ein Treffen am 8. Juni um 19 Uhr im Alten Rathaus. „Wir sind uns einig, dass wir das nur gemeinsam machen können und wollen“, betonte Fritz.

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