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Springer Nordstadt: Discounter beerbt Jibi / Bäckermeister Oppenborn: Geschäft auf Dauer nicht allein zu halten

Netto-Markt schließt im März eine Versorgungslücke

Springe (ric). Jibi ist weg, jetzt kommt Netto: Unweit des Schulzentrums Nord an der Johann-Heinrich-Schröder-Straße wird der Marken-Discount voraussichtlich am 2. März eröffnen.

Noch ist der Anblick trostlos: Einzig die Bäckerei-Filiale hält

Die Gesamtfläche des Hauses beträgt 1140, die Verkaufsfläche 880 Quadratmeter – das ideale Platzangebot für Netto, sagt Pressesprecherin Christina Stylianou auf Anfrage der NDZ. Innerhalb von nur zehn bis zwölf Tagen soll im Februar die komplette Inneneinrichtung stehen, Veränderungen an der Gebäudestruktur müssten nicht vorgenommen werden. „Der Mietvertrag läuft ab Mitte Februar“, sagt die Sprecherin.

Auf Dauer nicht allein zu halten

Momentan hält nur die Calenberger Backstube die Stellung im leeren Gebäude. „Als Jibi so kurzfristig auszog, ist auf einen Schlag der Umsatz eingebrochen, “, berichtet Inhaber Kai Oppenborn. Mit Flugblättern wurden die Anwohner informiert, dass das Geschäft weiterläuft. „Die Stammkunden sind uns aber treu geblieben“. Auf Dauer, sagt der Bäckermeister, hätte er den Standort in einem leer stehenden Markt aber nicht halten können.

Im neuen Netto-Markt stehen den Kunden bald wie gewohnt 70 Parkplätze zur Verfügung. Die Springer Kunden sollen in der Filiale bis zu 4 000 Artikel vorfinden. Der Sortimentsschwerpunkt liegt auf Frische-Artikeln, Selbstbedienungsfleisch- und Wurstwaren, Biokost, Molkereiprodukten, Zeitschriften und Haushaltsbedarf. Netto Marken-Discount gehört mit einem Umsatz von rund zehn Milliarden Euro, 4 000 Filialen und über 50 000 Mitarbeitern inzwischen zu den Top drei im deutschen Discount-Segment. Netto expandiert – nicht zuletzt, weil das Unternehmen mehr als 2300 Plus-Märkte übernommen hat und sie seit einem Jahr in sein Filialnetz integriert.

Die Umflaggung der Plus-Märkte auf das Netto-Konzept läuft auf Hochtouren: Pro Woche werden bundesweit zwischen 30 und 50 Filialen umgebaut, die Plus-Mitarbeiter werden weiterbeschäftigt.

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