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SPD-Bürgermeisterkandidat setzt sich für gefährdete Einrichtung ein

Mehr Geld für die Notfallambulanz?

Springe. Wer wahlkämpft, der zeigt sich gerne mit politischer Prominenz. Da will auch SPD-Bürgermeisterkandidat Volker Gniesmer nicht zurückstecken: Er setzte sich in Hannover mit Parteifreundin und Sozialministerin Cornelia Rundt zusammen.

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VON CHRISTIAN ZETT

Springe. Wer wahlkämpft, der zeigt sich gerne mit politischer Prominenz. Da will auch SPD-Bürgermeisterkandidat Volker Gniesmer nicht zurückstecken: Er setzte sich in Hannover mit Parteifreundin und Sozialministerin Cornelia Rundt zusammen. Themen: die Zukunft der Notfallversorgung im Krankenhaus – und die Städtebau-Gelder, die momentan nach Eldagsen fließt.

Der Fördertopf solle laut Rundt aufgestockt werden. Gniesmer hofft dann auf noch mehr finanzielle Unterstützung, spricht von „strategischen Entwicklungszielen“, die man mit dem Programm auch anderswo in Springe verfolgen könne.

In Sachen Notfallversorgung habe Rundt ihm Unterstützung zugesichert. Denn 2017 läuft das Modellprojekt erst mal ab – wenn das Regionsklinikum nicht einen neuen Antrag stellt. Die Ministerin kündigte an, die Leistungen einer solchen Ambulanz künftig mit höheren Werten abrechnen zu wollen. „Das wäre ein Baustein in der Verbesserung der wirtschaftlichen Situation solcher Lösungen wie bei uns in Springe“, ist Gniesmer sicher. Der Kandidat weiß aber auch, dass ein solcher Prozess lange dauern kann – womöglich zu lange. Mit Rundt in Kontakt zu bleiben, zahle sich deswegen aus: „Es ist gut zu wissen,

dass die Ministerin die konkrete Situation bei uns in Springe kennt und wir im Gespräch bleiben.“ Aus dem Gespräch in Hannover nahm Gniesmer auch eine andere Idee mit: Einige Kommunen hätten etwa zusammen mit der Lebenshilfe ihren Bahnhof belebt: Die Einrichtungen betreiben dort einen Kiosk oder eine Fahrradstation: „Eine gute Idee“, findet Gniesmer: „Ich werde mich dafür stark machen, die Möglichkeiten dazu genau zu prüfen und vorbereitende Gespräche führen. Das Thema soll dann in den Rat gehen.

In einer Mitteilung über sein Treffen mit Rundt schildert Gniesmer aus seiner Sicht auch die Lage der Stadtspitze ohne Bürgermeister: „Viele Themen belasten die Verwaltung der Stadt Springe zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Mitten im Wahlkampf fehlt die ordnende Hand im Rathaus.“

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