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Martinsmarkt in der Innenstadt: Verhaltener Zustrom der Besucher und Lücken bei Anbietern

Martinsmarkt Springe: „Es ist halt November“

SPRINGE. Besucher mit Regenschutz und große Lücken zwischen den Ständen: Der Martinsmarkt in der Springer Innenstadt, organisiert vom Werbe- und Informationsring (WIR), musste am Sonntag nass-kalter Witterung trotzen.

Mit Regenschirmen trotzen die Besucher des Martinsmarkts den widrigen Bedingungen. FOTOS: BRINKMANN-THIES

Doch bei den Marktbeschickern und den Springer Geschäftsleuten, die ihre Türen zugleich für einen verkaufsoffenen Sonntag weit offen hielten, gab es dennoch viele freundliche Gesichter. „Es ist halt November“, sagte der WIR-Vorsitzende Wilko Struckmann. Viele Standbetreiber hätten witterungsbedingt abgesagt. Er freute sich aber über jeden, der sich dennoch auf den Weg machte, um an den Ständen und in den Geschäften zu stöbern und sich sich auch mit Kulinarischem einzudecken.

So wie etwa Familie Hoffmann aus Springe. Frisches Brot nach Tiroler Rezeptur erstand sie am Verkaufsstand von Harry Ammon. Sogar aus Laatzen war Marlene Böhm nach Springe gekommen, um sich eine fangfrische Forelle von Margot Hadzic einwickeln zu lassen. Mit selbstgestrickten warmen Socken deckten sich Margitta Knospe und Gertrud Scholz ein. Ein Bummel über den Martinsmarkt ist für die beiden Frauen zu einer festen Tradition geworden.

„Bei den verkaufsoffenen Sonntagen sind die Kunden immer sehr entspannt, das macht viel Spaß“, sagte Carmen Jung, Inhaberin der Schatulle. Und regte dennoch an, den Martinsmarkt künftig so zu legen, dass er nicht mit dem verkaufsoffenen Sonntag in Hannover zusammenfällt. Für die Jüngsten drehte sich ein Karussell: Unter dem schützenden Dach blieben sie auch trocken.br

Marlene Böhm (rechts) nimmt sich eine Forelle mit nach Hause.
  • Marlene Böhm (rechts) nimmt sich eine Forelle mit nach Hause.
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