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Farbenfrohes Herbstambiente am Jagdschloss: Gute Unterhaltung für die Besucher

Kunst, Kultur und Kurioses

Springe. „Es steckt schon eine Menge Arbeit drin, um so eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen“ versicherte der Alfelder Alain Sacha Diop und präsentierte sich vergnügt mit seinem Gastroteam vor seinem Cocktail-Stand. Bereits seit sechs Jahren veranstaltet er den Herbstzauber auf dem Gelände neben und hinter dem Springer Jagdschloss. Mittlerweile habe der Herbstzauber einen hohen Bekanntheitsgrad im gesamten norddeutschen Raum erreicht, erklärte Diop.

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Autor:

von reinhold krause

Auf der Bühne ging es am Wochenende etwas lauter zu. Kein Wunder, denn Niels von der Leyen am Piano und Andreas Bock, einer der besten Blues-Drummer in dem Genre, verzauberten die Gäste mit ihrem authentischen Boogie Woogie und Blues Melodien. Komplettiert wurde das „Duo“ am Sonntag durch die Sängerin Alicia Emmi Berg. Sitzplätze waren schnell Mangelware: Der Rundgang an den 70 Ständen vorbei, verteilt auf dem Freigelände, dem Marstall oder im Jagdschloss selbst erforderte schon etwas Kondition – da war jede Sitzgelegenheit willkommen.

Viele Standbetreiber hatten sich auf die große Schar der Besucher eingestellt und präsentierten ihr Angebot aus Kunst und Handwerk, Ambiente und Lifestyle. Für die Gourmets unter den Besuchern gab es diverse Stände zum Stöbern: Ob selbstgefertigte Marmeladen und Pralinen, Honig aus der Deisterregion, Käse aus den Tiroler Alpen oder Gewürze, für alle war der Tisch beziehungsweise die Auslage reichlich gedeckt. Bereits vor dem Eingang des Geländes versetzte die Gruppe „Sonne der Anden“ mit ihren typischen südamerikanischen Liedern und in Indiotracht mit aufwendigem Federschmuck die Besucher in ausgelassene Stimmung. Auf dem Gelände sorgte Mime „Falk Maske“ mit seinem Walk Acts im venezianischen Kostüm immer wieder für Aufsehen.

Für die Kinder, sie genossen bis zum 12. Lebensjahr freien Eintritt, standen auf dem Freigelände übergroße Wasserbälle, in die sie selbst schlüpfen und auf der Wasseroberfläche herumtoben konnten. Wer aber von den Kindern höher hinaus wollte, für den war Bungeejumping genau das Richtige.

Immer wieder umlagert war der Stand von Syedhom Salama. Barfuß, im blauen Kaftan und Turban präsentierte er handgefertigte marokkanische Gebrauchskeramik und überraschte manchen Besucher mit köstlichen Speisen aus der Tajine, einem Kochgeschirr aus Nordafrika. In seinen Gesprächen, denen sich kaum einer entziehen konnte, erklärte er die Zubereitung von landestypischen Speisen und die richtige Nutzung mittels einer Keramikfeuerstelle.

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