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Runder Tisch soll Aktivitäten bündeln und für eine bessere Vernetzung sorgen / Politiker einbeziehen

Kulturschaffende suchen nach Gemeinsamkeiten

Springe (vob). Kulturelle Arbeit soll in Springe einen höheren Stellenwert bekommen – unter dieser Maxime fand sich jetzt der erste „Runde Tisch Kultur“ zusammen. Initiiert wurde das Treffen im Alten Rathaus von Stadtmanagerin Anike Fritz.

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Mit Schmiedekünstler Andreas Rimkus, der Kulturkreis-Vorsitzenden Karin Müller-Rothe, Musikschulleiterin Vessela Kersting, dem Vorsitzenden des Träger- und Fördervereins „Quilisma“, Peter Hürter, der Ratskeller-Besitzerin und „Kino-Betreiberin“ Dorothea Nagel sowie Lothar Schaefer, der dem Leitbild-Arbeitskreis Kultur vorsteht, hatte sich eine Gruppe zusammengefunden, die sich hautnah am kulturellen Puls Springes befindet.

Künftig mit einer Stimme sprechen

„Die meisten Bürger und auch die Politiker aus Stadt- und Ortsräten haben keinen ausreichenden Überblick über die kulturelle Vielfalt, die unsere Stadt zu bieten hat“, fasste Schaefer eines der Grundprobleme zusammen, denen sich der „Runde Tisch“ in Zukunft stellen möchte. Das kulturelle Leben in Springe soll eine hörbare Stimme bekommen – mithilfe von Anike Fritz sollen die entsprechenden Kräfte gebündelt, also Künstler und kulturelle Vereine miteinander vernetzt werden.

Außerdem soll Fritz zusammen mit der Gruppe eine Brücke zur Stadt, insbesondere zum Kulturausschuss schlagen. „Wir müssen auf die Politiker zugehen und ihnen zeigen, was Springe in Bezug auf Kultur zu bieten hat“, war Schaefer überzeugt. Die „kulturelle Visitenkarte“ auszupacken bedeute für Springe nicht nur „eine nette Idee“, sondern vielmehr eine nachhaltige Stärkung des Ansehens und der Infrastruktur der Stadt, so Schaefer.

Der „Runde Tisch Kultur“ will sich zur Verfolgung der Ziele in jedem Fall vergrößern, um mit seinen Teilnehmern ein möglichst breites Spektrum des kulturellen Lebens der gesamten Stadt und ihrer Ortsteile abzudecken. Welche gemeinsamen Aktionen aus der wachsenden Gemeinschaft heraus verwirklicht werden können, soll sich nach weiteren Schritten zeigen. In jedem Fall sollen in der Runde auch traditionelle Gruppierungen wie Musikvereine und Kapellen aus den Ortschaften ihren Platz finden, machte Fritz deutlich.

Vertreter aus bildender Kunst, Musik und Literatur sollten Hand in Hand arbeiten, hieß es. Im Rahmen künftiger Treffen möchte der „Runde Tisch Kultur“ auch Politiker eingeladen – even-tuell sollen sie sogar regelmä-ßig beteiligt werden.

Wollen an einem Strang ziehen: Vessela Kersting, Dorothea Nagel, Andreas Rimkus, Anike Fritz, Peter Hürter und Lothar Schaefer (v.l.).Foto: vob

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