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Kreisel in Völksen soll verbessert werden

VÖLKSEN. Eigentlich soll er den Verkehrsfluss vereinfachen: Aber der neue Kreisverkehr an der Steinhauerstraße löst nicht nur Probleme. Er verursacht auch welche. Das meint zumindest die lokale Politik.

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Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

„Viele Autofahrer ignorieren den Kreisverkehr, schneiden die Kreuzung und überfahren die Mittelinsel“, heißt es in einer Verwaltungsvorlage, die im Verkehrsausschuss gestern diskutiert wurde. Was kann gegen die daraus resultierende Unfallgefahr gemacht werden?

Die Autos fahren langsamer – und das sollen sie ja auch

Der Kreisel solle so umgestaltet werden, dass Autofahrer merken, wenn sie die Fläche in der Mitte überfahren – und den Kreisel ignorieren, heißt es in der Vorlage. CDU Ratsherr Friedrich Mattiszik machte dabei deutlich, dass besonders Fußgänger und speziell Schüler mit der neuen Verkehrsführung überfordert seien: „Die wissen gar nicht, wie sie über die Kreuzung kommen sollen.“ Das könne zu gefährlichen Situationen führen.

Der Leiter des Streifendienstes der Polizei, Lutz Fricke, machte klar, dass der Kreisel das tut, wofür er gebaut wurde: den Verkehr beruhigen. Seitdem er da ist, fahren Autos im Schnitt fünf Kilometer pro Stunde langsamer durch die Straße. Eine stichpunktartige Überprüfung hätte zudem ergeben, dass sich mittlerweile die meisten Autofahrer an die neuen Regeln halten.

Fußgängern hilft das allein nicht. Deshalb haben die Ausschussmitglieder die Vorlage angepasst: Der Eingangsbereich des Kreisels soll so verändert werden, dass Fußgänger geschützt werden. Die Ausschussmitglieder votierten einstimmig dafür.

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