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Drei große Projekte sind geplant

Knapp eine Million für den Straßenbau

Springe. Rund 2,5 Millionen Euro würde die Stadt jährlich benötigen, um alle Straßen im Stadtgebiet ständig in einem guten Zustand zu erhalten. Mehr als das Doppelte von dem, was ihr dieses Jahr zur Verfügung steht.


Springe. Rund 2,5 Millionen Euro würde die Stadt jährlich benötigen, um alle Straßen im Stadtgebiet ständig in einem guten Zustand zu erhalten. Mehr als das Doppelte von dem, was ihr dieses Jahr zur Verfügung steht. Deshalb gelte es, gut zu planen, sagt Bauamtsleiter Reinhard Schade. Drei große Projekte sind für die

Deisterstadt 2016 geplant.

„Grundsätzlich beschäftigen uns mehr Maßnahmen zur Erhaltung und Instandsetzung“, sagt Gerd Gennat, Fachbereichsleiter Tiefbau. Diese Rechnung sei auch im vergangenen Jahr gut aufgegangen. Aufgrund des milden Winters und nur kurzen Frostperioden sei ein starker Substanzverlust verhindert worden. „Wir sind zwar nicht schlaglochfrei davon gekommen, aber das Wetter hat definitiv geholfen, die Schäden geringer zu halten“, so Gennat.

Die erste größere Maßnahme, die dieses Jahr ansteht, ist die Reparatur und Sanierung der Eisenbahnbrücke in Dahle. Da Teile der Straße sowie der Brücke abgetragen werden müssen, wird die Straße vermutlich mindestens einen Monat gesperrt. Gennat rechnet dabei mit Kosten im „unteren sechsstelligen Bereich“. Je nachdem wie schnell eine passende Baufirma gefunden werden kann, könnten die Arbeiten bereits Ende April losgehen.

Außerdem beschäftigt die Stadt ein sogenannter Rückstand aus dem vergangenen Jahr. Soll heißen, eine Maßnahme, die nicht mehr realisiert werden konnte, aber bereits geplant war, wird nun umgesetzt: Die Verbindungsstraße zwischen Eldagsen und Mittelrode muss erneuert werden. „Die Straße ist in sich stark angegriffen“, erklärt Gennat. Und das vor allem durch den landwirtschaftlichen Schwerverkehr. Nun muss eine neue Asphalttragschicht aufgetragen werden. Rund 240 000 Euro wird die Maßnahme kosten. Danach, ist sich Gennat sicher, werde an dieser Straße mindestens 15 Jahre nichts mehr gemacht werden müssen: „Wir haben dann einen guten Grundstock. Und neuerlich auftretende Probleme werden sicherlich kleinflächiger sein.“ Dann würden auch kostengünstigere Verfahren funktionieren.

Neben diesen beiden größeren Projekten wird außerdem der Aus- und Umbau von acht Bushaltestellen in der Kernstadt sowie in drei Ortsteilen (Gestorf, Holtensen und Altenhagen I) die Stadt beschäftigen. Diese Arbeiten werden rund 280 000 Euro kosten. Allerdings wird die Maßnahme von Region und Land gefördert, sagt Schade. Der Baubeginn ist für Ende Mai/Anfang Juni geplant.

Weitere 250 000 Euro sind für Standardarbeiten im Etat eingeplant. Dieses Geld wird für den Erhalt von Gehwegen und Fahrbahnen genutzt, die voraussichtlich zwischen Juni und August vorgenommen werden sollen. Man brauche trockenes und warmes Wetter, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Die Umgestaltung der Fünfhausenstraße, die in der jüngeren Vergangenheit bei den Anwohnern für ordentlich Ärger gesorgt hatte, steht erst für 2017 an. „Damit beschäftigen wir uns nur auf Planungsebene“, bestätigt Gennat.

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