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„Platz in der Hauptschule würde nicht ausreichen“ / Standort am Zentrum Süd zu dezentral

Jugendparlament gegen Umzug des Plan B

Springe (ric). Das Jugendparlament hat sich in der Diskussion um den Standort des Jugendzentrums Plan B klar positioniert: Die jungen Politiker sprechen sich gegen einen Umzug von der Roten Schule in die Gerhart-Hauptmann-Schule aus.


Bei einem Arbeitsgespräch im Rathaus – dem ersten Treffen nach der konstituierenden Sitzung – sammelten die Jugendlichen Argumente gegen den Vorschlag der Verwaltung, die am bisherigen Standort 30 Krippenplätze einzurichten und das Jugendzentrum umzuquartieren plant. „Der Platz in der Hauptschule würde nicht ausreichen – da hätten wir viel weniger Raum als jetzt mit unseren 300 Quadratmetern“, sagt Jugendbürgermeister Marvin Gouraud im Namen seiner Mitstreiter.

Problem sei zudem die Lage im Zentrum Süd – weit weniger zentral als die jetzige und nicht mehr für alle erreichbar, die nicht mobil sind. „Im Dunkeln von dort nach Hause zu gehen ist keine gute Sache“, meint der 17-Jährige. Busse würden abends nur noch ab Burghof fahren. Außerdem befürchten die Jungparlamentarier Nachteile für die Hauptschule: „Zieht dort das Jugendzentrum mit seinen Mitarbeitern ein, glaube ich nicht, dass die zwei Schulsozialarbeiter ihre Stellen noch lange behalten werden“, so Gouraud, der auch vermutet, dass Schüler im Unterricht gestört werden könnten.

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