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Neues Dach und neue Fugen / Nördliche Zugänge sind gesperrt

Johanneskirche wird saniert

Völksen (si). Dem Turm der Johannes-Kirche haben die Handwerker ein eisernes Korsett angelegt: An der Fassade sollen die vom Regen ausgewaschenen Fugen zwischen den Sandsteinquadern neu verfüllt werden.


Die Sanierung des aus dem 12. Jahrhundert stammenden, ältesten Teils des Gotteshauses wurde notwendig, weil im Inneren des Gemäuers die inzwischen eingedrungene Feuchtigkeit erhebliche Schäden verursacht hat. Sie können im schlimmsten Fall die Statik bedrohen, befürchtet der Kirchenvorstand.

Im Zuge der Baumaßnahmen, die sich bis zu acht Wochen hinziehen können, wird auch das Schieferdach des Turms erneuert und die Spitze mit dem goldenen Wetterhahn instand gesetzt. Zur Höhe der Kosten konnte Pastor Markus Lesinski noch keine Angaben machen. Nur soviel: An der Mischfinanzierung werden sich die Landeskirche, der Kirchenkreis Laatzen-Springe und die Johannes-Gemeinde mit einem nicht unerheblichen Eigenanteil beteiligen.

Küster Volker Beßling hat vorsorglich die beiden nördlichen Zugänge zum Kirchhof aus Sicherheitsgründen für Gottesdienstbesucher gesperrt. Bis zur Beendigung der Sanierung kann nur der zweite Aufgang aus Richtung Bohlweg benutzt werden.

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