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Jörg Niemetz fordert Volker Gniesmer heraus

Bennigsen. Jörg Niemetz, Ortsverbandschef der Christdemokraten Bennigsen, kandidiert bei der Kommunalwahl auf dem ersten Listenplatz. Und macht deutlich: Ja, ich will Ortsbürgermeister werden. Damit würde er Volker Gniesmer ablösen.


Bennigsen. Eine Wahlkampf-Niederlage hat Volker Gniesmer (SPD) dieses Jahr schon hinter sich: Er scheiterte am 17. Januar in Runde 1 der Bürgermeisterwahl. Wenn es nach der Bennigser CDU geht, kommt im Herbst die nächste: Jörg Niemetz, Ortsverbandschef der Christdemokraten, kandidiert bei der Kommunalwahl auf dem ersten Listenplatz. Und macht deutlich: Ja, ich will Ortsbürgermeister werden.

Gniesmer hatte Niemetz‘ Parteifreund Hartmut Rieck im Amt abgelöst, nachdem der im Mai 2014 überraschend zurückgetreten war. Gniesmers Wahl war insofern ungewöhnlich, als dass eigentlich die CDU als größte Ortsratsfraktion das Erstzugriffsrecht hat – allerdings verzichtete.

Niemitz (38) will im Wahlkampf einige der klassischen Bennigser Themen angehen: Unter anderem geht es ihm um die schrittweise Umsetzung eines Baugebiets an der Schille – aber auch den Bau des Feuerwehrhauses will er verfolgen.

Aufgestellt haben die Christdemokraten ihre Liste für die Wahl am 11. September am Mittwochabend bei einer Mitgliederversammlung. Neben Niemitz kandidieren auch Hannelore Hische, Udo Niemann, Christoph Rohr, Dominik Lipp, Bernhard Lipp, Wilbrand von Reden und Klaus Bünten für den Ortsrat. Hische und Rohr haben dort bereits ein Mandat – Florian Lipp, Andrea Susan Nolte und Matthias Walter treten nicht mehr an.

Für den Stadtrat schicken die Christdemokraten Jörg Niemetz, Christoph Rohr, Dominik Lipp, Bernhard Lipp und Udo Niemann ins Rennen. Hannelore Hische hat bislang ebenfalls ein Ratsmandat inne. Über die endgültige Listenreihenfolge mit Kandidaten aus allen Ortsverbänden entscheiden die Aktiven des Stadtverbandes in einer der nächsten Sitzungen. Dessen Chefin Elke Riegelmann war ebenfalls nach Bennigsen gekommen, um als Wahlleiterin zu fungieren und an die strengen Vorgaben zu erinnern, an die eine solche Wahl gebunden ist.

Niemetz erinnerte in einem Rückblick an das vergangene Jahr und gab einen Ausblick auf 2016.

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