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Region und Stadt diskutieren über Bepflanzung am Festplatz

Hecke weg – und jetzt?

Bennigsen. Noch bevor auf dem früheren Festplatz der erste Stein des neuen Feuerwehrhauses gesetzt ist, gibt es den ersten leisen Alarm: Stadt und Region diskutieren über eine riesige Weißdornhecke, die bis vor ein paar Monaten auf dem Gelände stand. Bevor die Stadt sie „ohne nachvollziehbare Begründung“ fällte, kritisiert zumindest die Region als zuständige Naturschutzbehörde.

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VON CHRISTIAN ZETT

Bei der Stadt wehrt man sich vor allem gegen die Wiederanpflanzungswünsche der Region. Man habe, räumt Reinhard Schade im Nachhinein ein, in einer „spontanen Aktion“ gehandelt. Fakt ist: Die 1475 Quadratmeter große Hecke ist weg. Und soll, findet man zumindest bei den Naturschützern in Hannover, so umfangreich wie möglich wieder angepflanzt werden.

Die von der Stadt dafür vorgesehene Fläche von 1067 Quadratmetern sei dabei nicht ausreichend, findet die Region. Nicht nur die Hecke sei weg – auch einen im Norden des Platzes geplanten schmalen Streifen Gehölz habe die Stadt wieder gestrichen. Und: „Im Südostbereich wird die alte Hecke nicht wiederhergestellt, weil eine große Parkfläche bis eng an die Grundstücksgrenze geplant wurde“, moniert die Region.

Einen Teil dieser Stellplätze möge die Stadt nun nach Westen verschieben, um die gefällte Hecke wiederherstellen zu können, so der Wunsch der Behörde. Auch nördlich könne man Ausgleichsflächen schaffen, heißt es in der Stellungnahme.

Alles schön und gut, sagt nun die Stadt, die in ihrer Antwort davon redet, die Hecke sei „angepasst“ worden. Dabei hat man sich bei den Planungen durchaus etwas gedacht: Denn aus Lärmschutzgründen könne man die Parkplätze nur mit erheblichem Aufwand verschieben; auch die Verkehrsgefährdung bei der Ein- und Ausfahrt sei so am geringsten: „Für die Platzierung einer Hecke reicht der Platz nicht aus“, so die Stadt. Und im Norden des Geländes? Da soll, so die Hoffnung, eines Tages das Baugebiet „Schille“ entstehen: „Die Anpflanzung einer Hecke“ komme also auch dort „nicht in Betracht.“ Der Planungsausschuss hat der Stadt bereits grünes Licht für ihre Gegenwehr gegeben. Am 18. Februar soll der Rat folgen.

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