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Problem für Schulen und Vereine: Sanierung dauert bis Ende August / Preise steigen in zwei Wochen

Hallenbad schließt erst am Ferienende

Springe (zett). Jetzt macht die Stadt ernst: Das Hallenbad soll zur erneuten Sanierung ab Mittwoch, 28. Juli, geschlossen werden und erst am 31. August, wieder öffnen. Damit liegt der Großteil der Schließungszeit – anders als geplant – außerhalb der Sommerferien. Die Eintrittspreise steigen trotzdem ab 1. Juli auf 3,80 Euro beziehungsweise 1,50 Euro (Kinder und Jugendliche). Das hat der Rat gestern Abend einstimmig und ohne Diskussion beschlossen.


Dass die neue Terminierung vor allem die Schwimmsportvereine und die Springer Schulen vor Probleme stellen könnte, weiß auch die zuständige Fachbereichsleiterin Sport, Dagmar Wiese-Cordes. Gegen die Ferienzeit spreche aber, „dass es gerade für Kinder, die nicht in den Urlaub fahren können, schön ist, wenn das Bad dann aufmacht.“ In den Freibädern als mögliche Alternative sei man immer auf gutes Wetter angewiesen. „Beide Varianten sind für irgendjemanden nicht passend“, weiß Wiese-Cordes, „am liebsten wäre es uns natürlich, wenn wir das Bad durchgehend öffnen könnten.“ Baufachbereichsleiter Hermann Aden hatte zuletzt auf eine Schließungszeit in den letzten fünf Wochen der Sommerferien spekuliert.

Nötig wird die erneute Schließung, nachdem sich im Frühjahr bei der Sanierung der Lüftungsanlage Verzögerungen ergeben hatten. Das Bad verkürzte seine Betriebspause, führte lediglich die extra nach hinten verschobene Grundreinigung durch. Die neuerlichen Arbeiten sollen jetzt bereits zu Ferienbeginn starten; in den ersten Wochen beeinträchtigen sie laut Stadt aber den Badebetrieb nicht. Wenn alles nach Plan läuft, so Wiese-Cordes, könne man vielleicht auch schon vor dem 31. August eröffnen.

Ärgerlich ist die erneute Termin-Verschiebung für die neuen Pächter der Hallenbadgastronomie. Sie stehen schon länger in den Startlöchern; die neue Beschilderung für das Lokal namens „24°“ hängt bereits. „Wir stehen ständig in Kontakt mit den Betreibern; sie sind sehr zugänglich und verständnisvoll“, sagt Wiese-Cordes. Man habe vereinbart, den Pachtvertrag erst mit der tatsächlichen Eröffnung der Gastronomie zu starten. Bis dahin zahlen die Betreiber keine Miete an die Stadt. „Es lohnt sich für sie auch nicht, nur kurz zu öffnen“, sagt Wiese-Cordes.

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