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Feierstunde für den scheidenden Brandschutzabschnittsleiter Rudolf Bennecke

Hände schütteln – Danke sagen

Springe (zett). Rudolf Bennecke schüttelt Hände. Drinnen werden die letzten Vorbereitungen getroffen, gleich soll es losgehen. Aber Bennecke muss weiterschütteln, die Schlange ist noch lang. Hunderte Besucher sind an diesem Sonntagmittag ins Springer Feuerwehrgerätehaus gekommen, um mit dem 57-jährigen Alvesröder seinen Abschied zu feiern. Bennecke ist gestern offiziell als Brandschutzabschnittsleiter abgetreten – nach zwölf Jahren.

Ein Blumengruß zum Schluss: Brandschutzabschnittsleiter Rudolf Bennecke aus Alvesrode feierte gestern mit zahlreichen Gästen im

Um ihn noch einmal zu würdigen, war auch Regionspräsident Hauke Jagau nach Springe gekommen. Er erinnerte in seiner Ansprache an Benneckes Arbeit bei der Feuerwehr, die ihn nach dem Beitritt Ende der 60er-Jahre in viele verantwortungsvolle Posten geführt hatte: 1985 wurde er stellvertretender Ortsbrandmeister in Alvesrode, rückte dort 1987 an die Spitze und war schließlich von 1991 bis 1999 Springes Stadtbrandmeister.

Im Laufe der Jahre erhielt Bennecke zahlreiche Auszeichnungen – etwa das Ehrenzeichen „Verdienste im Feuerlöschwesen“ für 25 und 40 Jahre; aber auch das Deutsche Feuerwehrkreuz in Silber. Außerdem erinnerte Jagau an Benneckes Zeit im Orts- und Stadtrat, lobte dessen vielfältiges Engagement.

Jetzt gibt der Alvesröder seinen Posten ab – am Ende seiner laufenden Amtszeit, wie geplant. Zwölf Jahre lang war er zuständig für den Brandschutzabschnitt III der Region – für Springe, Laatzen, Hemmingen und Pattensen. Aus allen diesen Städten waren gestern auch Vertreter gekommen, um sich bei Bennecke zu bedanken. Unter den Gästen war außerdem Superintendent Detlef Brandes vom Kirchenkreis.

Während der Feierstunde ernannte Regionspräsident Jagau auch Rudolf Benneckes Nachfolger, Eric Pahlke aus Laatzen. Verabschiedet wurde zuvor der stellvertretende Regionsbrandmeister Hans-Jürgen Grigat, den Jagau in seiner Ansprache als „ausgleichende Persönlichkeit“ lobte.

Bennecke selbst zeigte sich gestern dankbar für so viel Lob – und entschlossen, seiner Feuerwehr noch bis zum Erreichen der Altersgrenze von 62 Jahren treu zu bleiben. „Ab heute mache ich Dienst in Alvesrode“, kündigte Bennecke an. Dort steht er dann übrigens unter dem Kommando seines Sohns – Ortsbrandmeister Hendrik Bennecke. Für Vater Rudolf ist trotz des Abschieds eins klar: „Es geht immer weiter. Nicht nur bei mir, auch bei der Feuerwehr.“

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