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Große Beteiligung bei Müll-Sammelaktion

Springe. Es war eine Premiere: Etwa 30 Geocacher aus Mittelrode, Eldagsen, Alfeld aber auch aus Hannover, Hildesheim und Misburg beteiligten sich am Großreinemachen in Springe.

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Autor:

von Reinhold Krause

Springe. Es war eine Premiere: Etwa 30 Geocacher aus Mittelrode, Eldagsen, Alfeld aber auch aus Hannover, Hildesheim und Misburg beteiligten sich am Großreinemachen in Springe. Zwischen der Harmsmühlenstraße und Kaiserallee wollten sie mit ihren GPS-Geräten nach ihren Schätzen, sogenannten Caches, suchen und dabei gleich den Unrat in Feld und Flur aufsammeln.

Initiatorin dieser CITO-Aktion (Cache in – Trash out) war Sabine Marock, selbst begeisterte Geocacherin und Ehefrau des Ortsbürgermeisters Carsten Marock. Damit unterstützte sie den Ortsrat bei der Aktion „Saubere Stadt“. Der wiederum konnte sich auch über mangelnde Unterstützung seitens der Springer Bürger nicht beklagen, die am Rathaus starteten. Ausgestattet mit Warnwesten, Handschuhen und Eimern, die vom Springer Hagebaumarkt gespendet wurden, ging es für die Teams los. Mit roten Müllsäcken vom Entsorger „Aha“ ging es dem achtlos in der Natur entsorgten Müll an den Kragen.

Während die Springer in der Innenstadt unterwegs waren, suchten Schüler der Grundschule am Ebersberg rund um die Einrichtung in Hecken und Büschen nach weggeworfenen Flaschen, Plastiktüten und anderen Verpackungen. Seit Jahren engagiert sich die Schule mit ihren Lehrern und Schülern an der Müllsammelaktion. Schnell waren die Tüten mit dem Unrat gefüllt. Das Besondere der Schule: Alle packen mit an. Denn Inklusion ist für die Schule nicht nur ein Wort, sondern wird gelebt und gefördert. Das beweist das Beispiel des achtjährigen Aven. Begleitet von seinem Vater Marwan sucht er, im Rollstuhl sitzend, mit seinen Mitschülern aus der Klasse 3C das Gelände an der Brandenburger Straße ab. Andere Schüler hatten sich den Bereich vom Altenheim an der Jägerallee vorgeknöpft. Das Resultat: randvolle Säcke mit Abfall.

Auch die Tüte von Ortsbürgermeister Marock füllte sich zusehends. Er kümmerte sich um die Sauberkeit an der Industriestraße. Eine größere Gruppe junger Eltern mit ihren Kindern hatte sich den Volkspark als Reinigungsobjekt ausgesucht, um dem Dreck auf den Leib zu rücken. Mit Kinderwagen unterwegs wurde die Gruppe schnell fündig: Immer wieder fanden die Sammler Essensverpackungen von Imbissketten im Gebüsch.

An festgelegten Punkten konnten die Reinigungstrupps ihre gefüllten Müllsäcke anschließend abladen. Mit Fahrzeugen vom Bauhof wurden die Säcke zur Entsorgung abgeholt. Als Belohnung für ihren Umwelteinsatz konnten sich die Teilnehmer bei Bratwurst und Getränken an der Grillstation stärken.

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