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Unterwegs mit der Gästeführerin des Calenberger Landsommers: Rundgang durch Eldagsen

Fruchtbare Böden sorgen für Besiedelung

Eldagsen (si). Es war ein Frühlingstag, wie er im Buche steht, als Gästeführerin Gudrun Kreier im Rahmen des Calenberger Landsommers jetzt mit einem guten Dutzend interessierten Heimatfreunden unterwegs war. Der Spaziergang führte durch die ehemalige Residenzstadt der Hallermunter Grafen.

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Die Sonne meinte es in der frühen Nachmittagsstunde schon fast zu gut, sodass den Teilnehmern die angenehme Kühle in der Eldagsener Stadtkirche St. Alexandri, dem Ausgangspunkt des eineinhalbstündigen Rundgangs, sehr zustatten kam. Kreier wusste nicht nur viel über das Gotteshaus zu berichten, das nach der Brandschatzung durch den listigen Oberst Plankhardt im Juni 1626 bis auf die Grundmauern niederbrannte und in veränderter Form wieder erstand.

Die Gästeführerin machte deutlich, dass es Wasserreichtum, fruchtbare Böden und eine waldreiche Landschaft waren, die dafür sorgten, dass sich hier bereits in der Frühzeit Menschen ansiedelten, denen zu Beginn des Mittelalters von den herrschenden Dynastien der Hallermunter die Stadtrechte verliehen wurden. Die Grafen besaßen in Eldagsen reichen Eigenbesitz und einen befestigten Wirtschaftshof. Die Schilderungen zu den historischen Sehenswürdigkeiten hätten gut und gern doppelt so lang sein können, waren sich alle in der Gruppe beim Abschied einig.

Ähnlich interessant wird es am Dienstag, 5. Mai, ab 14.30 Uhr sein, wenn Christa Gassmann das Trakehnergestüt Webelsgrund vorstellt, oder wenn am Sonnabend, 16. Mai, um 14 Uhr Constanze Kanz eine Führung durch den historischen Bennigser Gutspark anbietet.

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