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Hunderte Besucher feiern bei den Osterfeuern im Stadtgebiet

Freudenfeuer für den Frühling

Eldagsen/Springe. Die Feuerwehr traf gerade noch die letzten Vorbereitungen, als bereits die ersten Besucher kamen. Es waren viele, die das frühlingshafte Osterwochenende in diesem Jahr bei den traditionellen Osterfeuern im gesamten Stadtgebiet ausklingen ließen. „Man merkt, dass es der erste warme Tag im Jahr war“, sagte Benjamin Ellermann, Gruppenführer der Feuerwehr Eldagsen. Überraschend früh seien die Leute gekommen – und überraschend gut besucht war die Veranstaltung in Eldagsen insgesamt.

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VON LEONIE HERZFELDT

Am Feuerwehrhaus sorgte man für das leibliche Wohl der Besucher in Form der obligatorischen Bratwürste und Getränke, während die Blaskapelle gute Stimmung aufkommen ließ. Auch dabei machte sich das warme Wetter des Tages bemerkbar: „Es gibt Kaltgetränke und keinen Glühwein, der uns aufwärmen muss“, war sich eine Gruppe von Besucherinnen einig. Auch am Feuer selbst betrieb die Feuerwehr seit Neuestem einen kleinen Getränkestand für alle Besucher, da es in den letzten Jahren viele Verbesserungsvorschläge diesbezüglich gab. Unter den Stimmen der Besucher des Feuers in Eldagsen und Organisatoren hörte man dieses Jahr eines klar heraus: Für alle war es eine rundum gelungene Veranstaltung.

Auch die Bürger der Kernstadt fühlten sich pudelwohl am Osterfeuer in Springe. Für viele ist der Gang zum Abbrennplatz ein traditioneller Akt, während andere gerade erst die Vielfalt der Kleinstadt am Feuer zu entdecken schienen.

An den Buden am Rande des Osterfeuers traffen sich alte Bekannte und Freunde oder man ließ als Familie den sonnigen Ostersamstag ausklingen. Aber auch Besucher von außerhalb besuchten das Osterfeuer an diesem Wochenende gern: Eine Gruppe junger Auszubildende etwa, die sich unter die Leute gemischt hatte. Sie alle kamen aus der Großstadt und machen ihre Ausbildung in Springe. Und genossen bei einem Bier die Feiertage und knüpften neue Kontakte zu Springern. Am Ende des Tages kamen die Drei alle auf das gleiche Fazit: „Erst dachten wir, es ist total das langweilige Städtchen. Aber hier gefällt es uns doch ziemlich gut.“

Organisiert und ausgerichtet wurde das Osterfeuer an der Harmsmühlenstraße vom Springer Ortsrat und der Feuerwehr. Schon seit rund zehn Jahren stellen beide Vereine ein eingespieltes Team dar, was die Organisation dieser Veranstaltung betrifft. Insgesamt drei Buden hatten die Feuerwehrmänner und -Frauen aufgestellt, um sich darin um das leibliche Wohl der Besucher kümmern zu können.

Als Highlight sorgte in diesem Jahr der Musikzug für Unterhaltung nebenbei. Auch die Hilfe am Rande sei jedes Jahr sehr groß. „Ein großer Dank gilt vor allem den Bauern“, sagt Ortsbürgermeister Carsten Marock. Den ganzen Tag über hätten sie geholfen, die zahlreichen Holzspenden der Bürger zusammenzuschieben und aufzurichten.

Auch für Springe war das Osterfeuer also ein Erfolg: glückliche Neubürger, große Hilfsbereitschaft und boomende Besucherzahlen wegen der milden Temperaturen obendrauf.

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