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Stadtsanierung Eldagsen: „Namenloser Knick“ erstes Projekt / Verwaltung holt sich juristischen Beistand

„Europaweite Ausschreibung ist Neuland“

Eldagsen (zett). Seit Montag ist es offiziell: Eldagsen ist im Förderprogramm für die Stadtsanierung. Der Bescheid vom Land Niedersachsen sei inzwischen eingetroffen, teilten Springes Baudezernent Hermann Aden und Planungsamtsleiterin Susan Demelius jetzt im Bauausschuss mit.


Demelius habe im Ort bereits eine „rege Beteiligung“ unter den Einwohnern ausgemacht, sagte sie: „Viele private Eigentümer stehen in den Startlöchern, um im Herbst ihr Eigentum zu sanieren.“

Eine Änderung habe es in Absprache mit den Beteiligten in Hinblick auf die erste zu realisierende öffentliche Maßnahme gegeben: Nun solle zu Beginn nicht mehr der Marktplatz, sondern die Umgestaltung der Straße „Am Namenlosen Knick“ stehen. „So soll ein erster Akzent gesetzt werden“, erläuterte Demelius den Politikern.

Viel Arbeit sieht sie bei den öffentlichen Stadtsanierungsprojekten auf die Verwaltung zukommen: „Wir müssen europaweit ausschreiben – und das ist für uns Neuland und schwierig.“ Die Stadt habe sich deswegen jetzt juristischen Beistand geholt – so sollen Fehler vermieden werden.

Demelius wies auch noch einmal auf die geplante Bürgerversammlung in Sachen Stadtsanierung hin. Am Dienstag, 26. Mai, sollen ab 19 Uhr im Ratskeller Eldagsen Fragen rund um das Projekt beantwortet werden. Außerdem steht dann die Vorstellung der Förderrichtlinie auf dem Programm. Diese wird momentan für die Stadt erstellt und enthält Vorgaben zur Art und Weise der geplanten Sanierungen.

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