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Förderverein für die Stadtgeschichte will im Internet auf Aktivitäten hinweisen

Erlebnisweg zur Hallerquelle geplant

Springe (si). Was sich bewährt, wird beibehalten: Mit dieser Maxime will der Förderverein für die Stadtgeschichte von Springe an die Erfolge des vergangenen Jahres anknüpfen. Auf der Hauptversammlung im Café Kumlehn kündigte Vorsitzender Rolf Brings erneut eine Fülle geschichtsbezogener Aufgaben, Vorträge und Exkursionen an.

Der neu gewählte Vorstand des Vereins (v.l.): Rolf Brings, Ingeb

Darüber hinaus soll es mit der Neugestaltung rund um die Hallerquelle am Raher Berg in den nächsten Wochen weiter vorangehen. Sobald es die Witterung zulässt, geht es um Frühjahrsputz und Schreddern des anfallenden Altholzes, bevor das Hauptaugenmerk auf die Beschilderung entlang des geplanten Erlebnisweges gelegt wird, der sich südlich der Bundesstraße 217 auf etwa zwei Kilometer Länge bis zum Ursprung der Haller hinzieht, die einst der Stadt am Deister den Namen gab. Die Genehmigung für das Aufstellen der Tafeln liege inzwischen vor.

Prof. Hans-Heinrich Seedorf machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass kaum aus anderer Perspektive die Geschichte der Stadt bis in die Neuzeit hinein dem Wanderer sichtbar gemacht werden könne. Ob es möglich sein wird, die kleine Quelle wieder zum Sprudeln zu bringen, ließ der Wissenschaftler offen. Die deutlich tieferen Bohrungen zur Sicherstellung der Wasserversorgung über den großen Hochbehälter hätten damals zum Versiegen des Quells wesentlich beigetragen.

38 Mitglieder zählt der Förderverein zurzeit. Der Verein steht allen Interessierten offen, die die Arbeit der Springer Vergangenheit unterstützen möchten. Um dem besonderen Nachdruck zu verleihen, wird sich der Verein demnächst per Internet vorstellen und auf seine Aktivitäten hinweisen. Im Vorjahr nahmen 160 Mitglieder und Gäste an den Exkursionen teil, die unter anderen zur Schillathöhle, den ehemaligen Bergwerksstollen in Barsinghausen und Feggendorf sowie zur Coppenbrügger Burg, zur Mittelroder Hallermühle und in die Domstadt Quedlinburg führten.

In diesem Jahr wird bisher die Besichtigung des alten Bergwerks in Osterwald und ein Ausflug nach Kalkriese zur Varusschlacht im Teutoburger Wald ins Kalkül gezogen. Der Förderverein trägt sich mit dem Gedanken, eine Hilfe für die Archivarbeit auf „Ein-Euro-Basis“ zu engagieren. Bei den Vorstandswahlen wurde Peter Bernhard zum neuen Vize-Vorsitzenden bestimmt.

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