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Erhalt der Grundschule Gestorf: Bürgerbegehren

Gestorf. Wenn es um den Erhalt der Gestorfer Grundschule geht, hat Ortsbürgermeister Eberhard Brezski seinem Unmut gegenüber der Springer Stadtverwaltung in der jüngsten Ortsratssitzung einmal mehr Luft gemacht.


Gestorf. Wenn es um den Erhalt der Gestorfer Grundschule geht, hat Ortsbürgermeister Eberhard Brezski seinem Unmut gegenüber der Springer Stadtverwaltung in der jüngsten Ortsratssitzung einmal mehr Luft gemacht. Die Einrichtung im Harbergort solle „systematisch ausgeblutet werden“, sagt der Ortsbürgermeister.

Grund seines Ärgers ist auch die kürzlich erfolgte partielle Abordnung der Gestorfer Schulleiterin Martina Rücker an die Springer Grundschule Hinter der Burg, wo die Leitungsstelle derzeit vakant ist. Die Lehrerausstattung sei nicht zuletzt durch diese Maßnahme extrem dünn geworden. Ein Telefonat mit dem Kultusministerium habe ihm nun die Erkenntnis gebracht, dass die Stadt Springe als Schulträger für diese Anordnung verantwortlich sei.

„Gestorf soll mit Blick auf eine Zusammenlegung mit der Bennigser Grundschule platt gemacht werden“, so Brezskis Befürchtung. Und wünscht sich gleichzeitig eine Kommunikation: „Ich bin durchaus offen und gesprächsbereit“, erklärte er gegenüber der NDZ.

Scharfe Kritik übte Brezski noch einmal daran, dass bei einem Gespräch mit dem städtischen Fachbereichsleiter Clemens Gebauer zunächst eine unproblematische und schnelle Prüfung der Nachmittagsbetreuung zugesagt worden sei, dann aber wieder zurückgerudert wurde. Jetzt sei auch bei der letzten Schulausschusssitzung von einer „unverbindlichen Zusage“ die Rede gewesen. Auch Heinrich Eicke von der CDU konnte über diese Formulierung nur noch den Kopf schütteln.

Für den Gestorfer Ortsrat ist klar, dass nur öffentlicher Druck helfen könnte, die Schule zu erhalten. In den nächsten Tagen will sich Brezski deshalb mit den Eltern der Schüler zusammensetzen und ein Bürgerbegehren auf den Weg bringen.

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