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Ehemalige Kunden sollten auch in Zukunft zahlen / Geld wird nicht eingezogen / Betroffene werden informiert

Eon entschuldigt sich bei Kunden für Abrechnungspanne

Springe (ric). Der Energieversorger Eon-Avacon hat Pannen bei der Abwicklung von Kundendaten eingeräumt. Zahlreiche Verbraucher hatten nach ihrem Wechsel zu den Stadtwerken Springe Briefe erhalten, in denen für sie zukünftige Abschläge berechnet wurden.


„Uns ist dort ein Fehler beim Abgleich der früheren mit den aktuellen Daten unterlaufen“, sagte Carolin Westermann, Sprecherin der Eon-Vertrieb im Gespräch mit der NDZ. „Wir müssen uns vielmals bei den Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen.“ Und: Keinesfalls habe ihr Unternehmen die Stadtwerke Springe in ihrem Start behindern wollen, versichert Westermann. Derartige Vermutungen wurden nicht nur von Kunden, sondern auch von der Geschäftsführung der Stadtwerke in den vergangenen Wochen mehrfach geäußert. Frühere Eon-Kunden müssten sich allerdings keine Sorgen machen, dass das Geld tatsächlich von ihren Konten eingezogen würde. Die Betroffenen sollen schriftlich informiert werden.

Ehemalige Verbraucher, die Gas von Eon-Avacon bezogen haben, sollen demnächst ihre Endabrechnungen bekommen, falls diese noch ausstehen, sagte Westermann. Seit dem Start der Stadtwerke Springe ärgern sich Bürger über doppelte, fehlende oder fehlerhafte Abrechnungen – und darüber, dass sich die Versorger gegenseitig die Schuld dafür zuschieben.

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