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96-Spieler Florian Beil liest in Eldagsen / 180 Kinder stehen Schlange für ein Autogramm

Ein Roter zum Anfassen in der eigenen Schule

Eldagsen (ric). Nicht nur für die Schüler war der gestrige Vormittag ein Riesen-Ereignis: So gestand auch Fußballspieler Florian Beil eine gewisse Nervosität ein, als 180 Kinder mit Fähnchen in den Händen begeistert in die Turnhalle rannten und ihre Plätze auf den Matten einnahmen. „Ein bisschen Aufregung ist mit dabei – das ist schon etwas anderes, als vor Zuschauern Fußball zu spielen“, sagte der sympathische Kicker grinsend.

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Der Stürmer des U-23-Teams der Roten war anlässlich des Projekts „96 macht Schule“ von seinem Wohnort in Gehrden nach Eldagsen gereist, um aus einem Kinderbuch vorzulesen. Und da staunten die kleinen Zuschauer nicht schlecht und spitzen ihre Ohren: Der 22-jährige Kicker kann durchaus aus als Märchenonkel begeistern. Mucksmäuschenstill war es, als Beil die Geschichte von den Tieren aus dem Zoo Hannover erzählte, die sich mutig gegen die Übermacht des Bundesligavereins von der Leine stemmten und dabei viel Courage auf dem Platz bewiesen.

Ein Herz von Kindern

Lehrerin Tanja Niemeyer, selbst 96-Fan, hatte die Grundschule Hallermund vor einiger Zeit beim Verein vorgestellt und den Zuschlag für die Partnerschaft bekommen. Für die gestrige Aktion – passend zum bundesweiten Vorlesetag – hatte sie das Buch „Gustav vor, noch ein Tor“ von Ingo Siegner ausgesucht.

Noch spannender war dann wohl das große Gruppenbild und die Übergabe eines roten Herzes an den Nachwuchsstar, das die Kinder gebastelt und mit ihren Namen versehen hatten. Florian Beil bewies auch beim Autogrammschreiben gute Kondition – dabei durften die Grundschüler ganz nah ran.

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