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Kulturkreis treibt Arbeiten an der St.-Andreas-Straße voran / Halle wird am 18. August eröffnet

Durch den idyllischen Hof zur Kunst-Scheune

Springe (ric). Zwei Schilder an der St.-Andreas-Straße weisen dezent die Richtung. Durch den idyllisch-rustikalen Hof bei „Wein und Ambiente Hagen“ gelangen Besucher, die Kirche im Rücken, über Kopfsteinpflaster zur neuen Kunsthalle des Springer Kulturkreises. Dort laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Es wurde Licht: In der Kunsthalle wird am Beleuchtungskonzept gearbeitet, ein antistatischer Filzboden wird noch verlegt. Foto:

Wie berichtet, entsteht ein neuer Raum für Ausstellungen und Lesungen. Dank einer Spende von Philips und aus Eigenmitteln hat der Kulturkreis ein Beleuchtungskonzept umgesetzt. Punktgenau leuchten Strahler die Wände aus, an denen schon bald Bilder hängen werden. „Das hätten wir nicht alleine stemmen können“, ist Vorsitzender Hinrich Bergmeier überzeugt. Sein Dank gilt vor allem der Familie Hagen, die die alte Scheune nicht nur mietfrei überlassen hat, sondern auch finanziell und tatkräftig hilft. So hat Manfred Hagen gerade mehrere Tage lang die Wände gestrichen.

Genau da ist seit gestern auch ein Künstler am Werk: Bevor seine Bilder ab 18. August zu sehen sind, bringt Degenhard Andrulat ein Fresko auf den Putz. Senkrechte Striche, abstrakt, vor allem harmonisch. „Das lädt den Raum mit Farbe auf“, ist Bergmeier überzeugt. Andrulats Ausstellung „Malerei“ ist dann einen Monat lang zu sehen, der Eintritt ist frei, Spenden werden nicht abgelehnt.

Die erste Lesung mit dem bekannten Literaten Uwe Timm am Mittwoch, 14. September, war bereits ausverkauft, bevor Bergmeier die Plakate aufhängen konnte.

Die ehemalige Scheune bietet auf 100 Quadratmetern genauso viel Platz wie der Kaisersaal im Jagdschloss. Ein neuer Ort, der bald mit Leben gefüllt sein soll.

Neben allen Plänen um die Kunsthalle mit Lesungen und Ausstellungen steht beim Kulturkreis natürlich auch wieder das nächste Konzert an: Im Jagdschloss geht es am Sonntag, 28. August, um die berühmte „Carte du Tendre – Die Landkarte der Zärtlichkeit.“ Die Gäste tauchen ein in die Welt des französischen Adels im 17. Jahrhundert. Die Camerata Moderna aus Hannover bringt Musik vom Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV., dazu werden Texte von Mademoiselle Madeleine de Scudéry rezitiert. In der Pause kann die Gesellschaft dann im Park flanieren und sich auf Wunsch an kleinen Delikatessen laben.

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