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Ausbau Dorfgemeinschaftshaus: Warum die Luft in der Sporthalle nicht immer optimal für Sport sein wird

Drei Grad zu warm

Holtensen. Der Ausbau des Dorfgemeinschaftshauses ist schon in vollem Gang. Den Ausbauplan stellte Fachdienstleiter Reinhard Borchardt am Donnerstagabend während der Sitzung des Ortsrates vor. Dabei wurde deutlich, dass Sportler in der renovierten Turnhalle künftig wohl leichter ins Schwitzen kommen werden.

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Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Zuvor berichtete Ortsbürgermeister Heinrich Freimann (CDU), dass er und weitere Ehrenamtliche bereits viele Räume leer geräumt haben. Das ist eine Voraussetzung für die weiteren Umbaumaßnahmen, die in dem Gebäude anstehen.

Konkret geplant sind zunächst viele Renovierungsarbeiten im Haus, berichtete Borchardt. So sei etwa für den Betrieb einer Kita vorgeschrieben, dass für die Mitarbeiter nach Geschlechtern getrennte Toiletten zur Verfügung stehen – also muss ein Abstellraum im Erdgeschoss der neuen Sanitäranlage weichen. Auch die Fenster sollen im Krippenbereich erneuert werden, im übrigen Gebäude müssen die Nutzer aber zunächst mit den schlechter isolierten Fenstern weiterleben.

Umso mehr fährt die Stadt hingegen im Kita-Bereich selbst auf: Mittels einer Rampe sollen die Kinder einen Zugang zum Gartenbereich erhalten, im Eingangsbereich ist eine Rampe für Rollstuhlfahrer vorgesehen. Erneuert werden sollen auch die Heizkörper im Krippenbereich.

Auch die Sporthalle, die ebenfalls im Dorfgemeinschaftshaus untergebracht ist, wird renoviert. Dass in ihr jedoch nicht nur Sport getrieben, sondern künftig auch andere Veranstaltungen stattfinden sollen, dürfte das Klima deutlich beeinträchtigen. Und zwar das Raumklima: In reinen Sporthallen sollten idealerweise um die 17 Grad Celsius vorherrschen. Wenn vor dem Sport Sitzungen oder andere Veranstaltungen in dem Raum stattfinden, dürfte es darin aber etwas wärmer sein, Borchardt tippt auf 20 bis 22 Grad. Freimann: „Wir kriegen das gar nicht hin, die Halle binnen weniger Stunden abzukühlen – es wird für Sportler immer ein wenig zu warm sein.“

An den Sanierungs- und Umbauarbeiten haben und werden sich zahlreiche Ehrenamtliche beteiligen. Freimann möchte sich für ihr Engagement bedanken. Wenn über die Verwendung des Nebenbudgets für die Ausstattung des Gebäudes entschieden wird, möchte er, dass alle Vereine und Verbände zum Zuge kommen: „Wir setzen uns an einen Tisch – und alle sagen, was sie brauchen.“

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