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Wechselspiel zwischen Sehen und Hören: Quilisma-Chor beeindruckt bei Konzert in St. Andreas

„Dieser Besuch hat sich wirklich gelohnt“

Springe (jba). Eine bravouröse Darbietung folgte der nächsten beim Kantatenkonzert in der St.-Andreas-Kirche. Mehr als 200 begeisterte Gäste lauschten den himmlischen Klängen des Vor- und Jugendchors Quilisma.

Die jungen Sänger begeisterten das Publikum. Foto: jba

Unter der Leitung von Stephan Doormann, der zuvor in einer Andacht nun auch offiziell in den Dienst als Kirchenmusiker eingeführt worden war, sang der Chor engelsgleich Johann-Sebastian Bachs Begräbnis-Kantate „Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit“, dessen Motette „Jesu meine Freude“ und die Kantate „Christ lag in Todesbanden“. Begleitet wurden die jungen Sängerinnen und Sänger vom Barockensemble Hannover, sowie von den Solisten Maria Lange(Sopran), Beate Dudeck (Alt) und Adrian Brunner (Bass). Die makellos ins Licht gesetzte Vorstellung wurde visuell von den Installationskünstlern Krischan Kriesten und Ingo Bracke abgerundet. „Das Wechselspiel zwischen Sehen und Hören vertieft das Erlebnis und Verständnis der Musik. Die unterschiedliche Ausleuchtung gibt einzelnen Szenen der Werke ganz verschiedene Stimmungen und hilft so, die Komplexität des Geschehens zu erklären“, sagte Doormann.

Der aus fast 50 Sängern bestehende Jugendchor zeigte sich bei dem Konzert als erstklassiges Ensemble. Die sich aufbäumende, dann wieder zurückhaltende Musik nahm in den Räumen der Kirche gewaltige akustische Dimensionen an. Chor, Orchester und Solisten harmonierten perfekt im Zusammenspiel und konnten für ihre überragende Leistung den minutenlangen Beifall des Publikums entgegennehmen.

Auch Karin Wüppen war entzückt: „ Ich bin total beeindruckt. Klasse, wie Herr Doormann die Jugendlichen zu begeistern versteht.“ Ihre hohen Erwartungen seien noch übertroffen worden. „Es war einfach grandios“, schwärmte die 50-jährige Ärztin. „Dieser Besuch hat sich wirklich gelohnt.“

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