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Fragebögen werden ausgewertet / Kunstwerk kommt in zwei Wochen zum Überwintern ins Atelier

Der Springe-Brunnen soll lachen

Springe (col). Den Härtetest habe der Springe-Brunnen bestanden, freut sich Schmiedekünstler Andreas Rimkus. Nun folgt die Kür. In zwei Wochen soll der Brunnen in sein Atelier gebracht werden, um die noch fehlende Technik zu installieren.

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Rimkus hatte während der Eröffnungsfeier im September verschiedene Funktionen präsentiert, die er einbauen könnte. Soll der Brunnen beispielsweise lachen, wenn man ihn kitzelt? Das Kunstwerk könnte bei Berührung auch eine Fontäne auslösen oder das Springe-Lied spielen. Um die Möglichkeiten vorzustellen – und die Meinung der Springer zu erfragen – startete der Förderverein „Kunst und Kultur in der Springer Innenstadt“ eine Umfrage, die eine unerwartet hohe Resonanz hervorgerufen hat. „Von den 150 verteilten Fragebögen sind 71 zurückgekommen“, erklärte Vereinsvorsitzender Jürgen Trotte. Die Tendenz sei deutlich, auch wenn noch nicht alle Fragebögen ausgewertet seien: „Die Leute wollen mehrheitlich alles.“

Auch eine vollkommen neue Idee sei dabei entstanden. Ein Bremer Gast habe vorgeschlagen, einen Münzeinwurf zu installieren. „Wenn man Geld hineinwirft, könnte ein Lied erklingen“, schlägt Rimkus vor. Der Gewinn könnte für weitere Projekte oder die Instandsetzung des Brunnens verwendet werden. Eine kleine Änderung wird es geben: Die Düsen sollen umgebaut werden, sodass keine Luftballons mehr drauf passen, mit denen die Kinder Wasserbomben machen können.

Das Brunnen-Kunstwerk zum Anfassen wird, sofern das Wetter es zulässt, im April am Oberntor aufgestellt. „Wir werden darauf achten, alle nötigen Leitungen und Anschlüsse zu legen, sodass wir, sobald genügend Geld zur Verfügung steht, alle weiteren Funktionen leicht realisieren können“, erklärt Rimkus. „Um alle Möglichkeiten hundertprozentig umzusetzen, fehlen uns noch Mittel“, ergänzt Trotte.

„Ich bin wirklich sehr zufrieden, dass der Brunnen von den Kindern gut angenommen wurde“, freut sich Rimkus. Er habe das Ziel erreicht: Kreativität und Fantasie anzuregen. Die Freude am Experimentieren werde durch die Funktionen hoffentlich noch gesteigert.

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