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Dennis Bruhn: Besuch bei einem Star-Wars-Fan

BENNIGSEN. Dennis Bruhn ist ein wirklich großer Fan von den fiktiven Weltraum-Abenteuern, die in den „Krieg der Sterne“-Trilogien schon Generationen von Science-Fiction-Liebhabern begeistert haben. Davon zeugt nicht nur der luftgefüllte Yoda im Weihnachts-Outfit, der bei der Familie vor der Tür steht.

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Autor:

anne brinkmann-thies

Auch im Haus zeigen zahlreiche Figuren, Utensilien und Poster Bruhns Leidenschaft für den Kampf zwischen der guten und der bösen Macht im Universum.

Heute läuft in den Kinos der neueste Teil aus der dritten Trilogie an, Film Nummer acht – mit dem Titel „Die letzten Jedi“. Dennis Bruhn hat ihn schon im Original gesehen, sein Fazit: „Ich bin enttäuscht.“

Der Bennigser Filmfan, dessen berufliches Metier das Schreiben von Comedy-Serien und Cartoons ist, begründet sein Urteil so: „Der Film ist viel zu lang und viel zu langweilig“. Bruhn, der besonders für die drei ersten Star-Wars-Filme brennt, die in den Jahren 1977 bis 1983 gedreht wurden, ist entsetzt über den Umgang mit jenen Figuren aus der sogenannten Original-Trilogie – die ersten drei Filme mit Luke Skywalker und Prinzessin Leia. Diese Figuren kehren nun zurück in die Geschichte. „Wie sie teilweise dargestellt werden, ist aber zum Fremdschämen“, sagt der Bennigser.

Schon vor vier Tagen konnte er sich ein Bild von dem cineastischen Sternenkrieg machen, als er für eine Presse-Vorführung nach Hamburg gefahren ist. Dabei trug er als echter Fan natürlich ein Star-Wars-
T-Shirt. Begeisterung konnte sich aber nicht einstellen bei dem Bennigser, der drei Jahre vor dem Start des ersten Films das Licht der Welt erblickt hat. Gemeinsam mit seinem Vater erlebte Bruhn in jungen Jahren dann die Geschichte über die Macht im Universum. Und auch, wenn ihm der neueste Streifen nicht gefällt, so will er ihn doch noch einmal sehen – gemeinsam mit seinem Vater und seinem eigenen Sohn Nick. „Der“, verrät Bruhn, „ist auch schon ein großer Fan des Sternen-Kampfes.“

Wie sehr ihn selbst diese machtvolle Fantasie-Geschichte begeistert, macht Bruhns‘ Hochzeitsdatum deutlich: Er heiratete am 25. Mai 2007, genau 30 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Films. „Dieses Datum vergesse ich nie.“ Und noch ein weiteres Beispiel zeigt seine Affinität zu der Reihe: Als 1999 der erste Teil der nächsten Trilogien in die Kinos kam, flog er mit einem Freund nach New York. Fünf Tage lang sah er sich jeden Tag den Film an. „So richtig gefallen hat er mir aber trotzdem nicht.“ Er bleibt halt ein Fan der allerersten drei Abenteuer im Weltall.

Bruhn, der auch als Comedy-Autor arbeitet, beschäftigt sich beruflich natürlich auch mit seinem Hobby: In der ersten Folge seiner neuen wöchentlichen Youtube- und Radioreihe „Monster of Kreisklasse“ spielen natürlich die „Star Wars“-Helden mit.

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