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Händler freuen sich über einen verkaufsoffenen Sonntag wie aus dem Bilderbuch

„Das ist kaum noch zu toppen“

Springe (mari). Es sind Tage wie dieser, die Springes Einzelhändler jubeln lassen: „Der Erfolg ist kaum noch zu toppen“, lehnte sich Jochen Dörrie vom Organisationsteam der WIR Springe am Ende des verkaufsoffenen Sonntags gleichermaßen erschöpft wie auch zufrieden zurück. „Tausende Besucher waren unterwegs. Das war spitzenmäßig.“

Streicheln ausdrücklich erlaubt: Lennart (5, v. l.), Giulia (4)

Die Kombination verkaufsoffener Sonntag mit Bauernmarkt und Bilderbuchwetter sorgte auch aus Sicht von WIR-Chef Erhardt Bormann für klingende Kassen. 90 Prozent der Innenstadt-Geschäfte hatten nach Schätzungen der Werbegemeinschaft ihre Türen geöffnet. Am Niedern- und Oberntor, auf dem Marktplatz und am Nordwall bauten außerdem 50 Händler, Handwerker und Künstler ihre Stände auf.

Der Ziegenbauer Wilfried Penske aus Tuchtfeld aus dem Landkreis Holzminden („73 Einwohner, 100 Ziegen“) reiste mit Leontine, Schwenli und Bärli an. Die meckerten nicht über den Sonntagsdienst, sondern genossen die Streicheleinheiten der Kinder, die ihren Stall umringten. Umlagert waren auch die elf Trecker der Eolenhäger Schuindöschers, das Kinderkarussell und die Hüpfburg.

Am Gemüsestand der Familie Katz aus Eldagsen wechselten vor allem Hokkaidos den Besitzer. Drechslermeister Gerhard Preick aus Springe ließ Späne fliegen und drehte für seine Zuschauer Holzpilze. „Der Renner sind aber unsere Ketten aus Schlangenholz“, so Preick inmitten von Kinderspielzeug, Kerzenständern, Vasen und Flaschenverschlüssen.

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WIR-Chef Bormann lobte den Branchenmix des Herbstmarktes. „Da ist für jeden Besucher etwas dabei, ganz egal, wie alt er ist.“ Auch die heimische Gastronomie habe gut mitgezogen. Markt-Organisator Dörrie kündigt für die Veranstaltung im Oktober 2011 dennoch schon jetzt mehr Aktionen an: „Ein Ponyreiten zum Beispiel wäre toll.“


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