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Christdemokraten setzen Thema kostenloses W-Lan auf die Tagesordnung des Finanzausschusses

CDU will Freifunk fördern

Überall in der Stadt durchs Internet surfen – und zwar völlig kostenlos? Die CDU will das Thema Freifunk auf die Agenda der Politik bringen. Freifunk ist die Bezeichnung für einen gratis angebotenen Internetzugang. Wilfred Nikolay setzt dabei auf Zusammenarbeit mit der Initiative „Freifunk in Springe“.

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Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Springe. Überall in der Stadt drahtlos durchs Internet surfen – und zwar völlig kostenlos? Die CDU will das Thema Freifunk auf die Agenda der Politik bringen. Freifunk ist die Bezeichnung für einen gratis angebotenen Internetzugang, der per W-Lan zur Verfügung gestellt wird.

Im Antrag des CDU-Fraktionsvorsitzenden Wilfred Nikolay heißt es, dass flächendeckender Freifunk zur Attraktivität der Stadt beitragen würde: „Insbesondere bei Gästen und Besuchern wäre eine solche Option sicher sehr willkommen“, meint der Altenhagener.

Nikolay betont zudem, dass sich für Menschen ohne eigenen Internetzugang, etwa Flüchtlinge „eine echte Bereicherung“ ergäbe. Der Fraktionschef hofft zudem, dass es mithilfe der Technik gelingen könne, bisher Internet-mäßig nur schwach abgedeckte Bereiche besser anzubinden.

Und wer zahlt all das? „Wie weit eine direkte Beteiligung der Stadt an der Freifunktechnik infrage kommt, kann sich aus der Beratung ergeben“, ist Nikolay eher zurückhaltend.

Und setzt dabei voll auf die Zusammenarbeit mit der Initiative „Freifunk in Springe“. Die hat sich zum Ziel gesetzt, die Stadt möglichst flächendeckend mit dem Gratisfunknetz auszustatten. Der Freifunker Leon Plesse freut sich darüber, dass die Politik sein Anliegen unterstützen möchte. „Das ist ja nicht in allen Kommunen üblich“, betont der Springer. Aktuell haben die Aktivisten bereits an sechs Gebäuden Freifunknetze im Stadtgebiet eingerichtet.

Um die Technik und die Infrastruktur haben sie sich dabei selbst gekümmert – in Zusammenarbeit mit der Initiative Freifunk Hannover. Von der Stadt würde sich Plesse wünschen, dass sie öffentliche Gebäude, wie etwa das Rathaus, für die Freifunker zur Verfügung stellt. Sie wollen darin die Technik für die Gratis-Netze aufstellen. Würden sich aber gleichzeitig auch über finanzielle Hilfe freuen.

Nikolay will den Freifunkern die Möglichkeit geben, dass sie ihre Anliegen der Politik vorstellen: Und zwar während der Sitzung des Finanzausschusses Anfang Juni.

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